09.01.2017

Italien: »Sizilianisches Stonehenge« entdeckt

Eine Gruppe von Archäologen stolperte auf Sizilien zufällig über eine ungewöhnliche Anordnung von Steinen, die nun als eine prähistorische Sonnenuhr aus der Bronzezeit identifiziert wurde.

 

Dem Archäologen Giuseppe La Spina gelang gemeinsam mit seinen Kollegen Michele Curto und Mario Bracciaventi sowie der technischen Unterstützung von Vincenzo Madonia die zufällige Entdeckung der prähistorischen, astronomischen Anlage, als sie nahe der sizilianischen Stadt Gela eine Untersuchung an einem alten Bunker aus dem Zweiten Weltkriegs durchführten.

 

Ihr Bericht wurde von Professor Alberto Scuderi, Direktor einer regionalen italienischen Archäologengruppe, wissenschaftlich geprüft und bestätigt. Der Professor, der sich auf Archäologie spezialisiert hat, hat den Fund die letzten drei Monate studiert und seine Ergebnisse vergangene Woche veröffentlicht. Zur Wintersonnenwende am 21. Dezember wurde die Anlage einer Überprüfung unterzogen und festgestellt, dass sie Sonnenuhr verwendet worden wäre, um die Jahreszeiten und Sonnen-wenden zu bestimmen.

 

Das »Sizilianische Stonehenge« wird auf die Zeit zwischen 6000 und 3000 vor Christus datiert und liegt in der Nähe der prähistorischen Nekropolen von Grotticelle, Ponte Olivo und Dessueri. La Spina vermutet noch wesentlich mehr archäolo-gische Schätze nahe der Stätte und glaubt, dass das Gebiet viel mehr Zeugnisse der Vergangenheit verborgen hält, die nicht weniger spektakulär sein dürften als diese Sonnenuhr.

 

 

© Fernando Calvo, Foto: Agenpress.it

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