29.11.2019

Männer verhaftet, weil sie Wikingerschatz verkaufen wollten

Zwei Schatzsucher sind in Großbritannien verhaftet worden, weil sie versucht hatten, Wikingerschätze aus Gold und Silber zu verkaufen, die einen Wert von 14 Millionen Euro (15 Millionen US-Dollar) hatten.

 

Layton Davies und George Powell waren im Juni 2015 mit ihren Metalldetektoren auf der Suche nach vergrabenen historischen Artefakten gewesen, als sie auf einem Ackerland bei Leominster auf einen alten Wikingerschatz stießen. Der bemerkenswerte Fund umfasste angelsächsische Münzen, Silberbarren und Schmuckstücke wie einen Ring, einen Armreif und eine zum Anhänger hergestellte Kristallkugel - alles aus der Zeit zwischen 400 und 800 nach Christus. Es wird angenommen, dass der Schatz vor über 1.000 Jahren von einem Wikingerkrieger dort vergraben wurde.

Die beiden Männer entschlossen sich, ihre Entdeckung lieber geheim zu halten und sie nicht gesetzestreu den Behörden zu melden - obwohl sie einen sehr hohen Finderlohn erhalten hätten. Stattdessen entschieden sie sich, die wertvollen Gegenstände zu verkaufen, wodurch sie letztendlich auffielen und es zu ihrer Verhaftung führte. Leider hatten die beiden schon bereits viele Sachen veräußert und deren Verbleib konnte nicht mehr ermittelt werden.

 

Als es am vergangenen Freitag endlich zum Prozess kam, hatte Richter Nicholas Cartwright bei seiner Urteilsverkündung entsprechend deutliche Worte: „Sie haben den Landwirt, seine Mutter, den Grundbesitzer und auch die Öffentlichkeit betrogen, als Sie diese Gegenstände gestohlen haben. Der Schatz gehört dem Volk. Das hat für das Volk den Vorteil, dass diese Gegenstände auch von allen gesehen und bewundert werden können. Das Stehlen der Gegenstände, wie Sie es getan haben, verwehrt der Öffentlichkeit die Möglichkeit, diese Gegenstände ausgestellt zu sehen. Wenn ein Schatz gefunden wird, gehört er vom ersten Moment der Entdeckung an, dem Volk."

 

Wie The Guardian berichtet, wurde Powell zu 10 Jahren Gefängnis und Davies zu 8,5 Jahren verurteilt. „Ich hoffe, dieser Prozess zeigt der Metalldetektorgemeinde, dass wir diese Art von Verbrechen sehr ernst nehmen", machte der örtliche Polizeikommandant Supt Sue Thomas deutlich. „Es ist strafbar, Schatzfunde nicht beim örtlichen Gerichtsmediziner zu melden."

 

© Fernando Calvo*, Foto: CC BY-SA 4.0 Wolfmann

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