27.01.2018

Forscher präsentieren neue Methode zur Aliensuche

Ein Team von Wissenschaftlern hat einen völlig neuen Weg vorgeschlagen, um die Spuren außerirdischer Zivilisationen im Universum aufzuspüren.

 

Verschiedene Raumfahrtagenturen, darunter auch die NASA, haben aktiv an der Einführung neuer Werkzeuge - wie z.B. das James Webb Teleskop - mitgewirkt, die zur Erforschung des Universums eingesetzt werden. Damit können wir zwar die atmosphärische Zusammensetzung weit entfernter Planeten ermitteln, doch nutzen konnten wir diese Informationen bisher kaum. Bisher suchten die Astronomen die fremden Atmosphären vor allem nach Spuren von Sauerstoff ab, denn wenn das gefunden wird, dann steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass es auch Leben auf diesem Planeten gibt. Diese Schlussfolgerung folgt dem Wissen, dass auch auf unserer Erde der Sauerstoff der Schlüssel zur Entstehung von Leben war.

 

Wie The Independent berichtet, mache nun eine neue Studie von Wissenschaftler um David Catling, Professor für Geo- und Weltraumforschung an der University of Washington, darauf aufmerksam, dass man sich in der Vergangenheit eben zu sehr auf die Suche nach Sauerstoff konzentriert und dabei andere wichtige Biosignaturen, welche die lebensfreundliche Bedingungen eines Planeten ebenfalls offenbaren könnten, vernachlässigt habe. Denn laut ihrer Studie würde auch große Mengen an Methan, Kohlenstoffdioxid, flüssiges Wasser oder das Fehlen von Kohlenstoffmonoxid wichtige Hinweise auf Leben darstellen, die man genauso gezielt aufzuspüren versuchen sollte.

 

Die Forscher begründen es damit, dass das Vorhandensein großer Methanmengen nur durch die Anwesenheit von Lebewesen erklärbar wäre, denn sowohl Asteroideneinschläge als auch die Wechselwirkung zwischen Wasser und Gestein können nur unwesentliche Mengen von Methan freisetzen. Kohlenmonoxid könnte durch große Vulkanausbrüche freigesetzt werden und sollte es auf einen Planeten nur in geringen Mengen nachweisbar sein, könnte es als eine Biosignatur gedeutet werden, da das Kohlenmonoxid dann wahrscheinlich von den dort lebenden Mikroorganismen verzehrt worden sein könnte.

 

Wenn also reichlich Kohlenmonoxid vorhanden ist, wäre das ein Hinweis darauf, dass man vielleicht auf einen Planeten schaut, der keine Biologie hat", wird Co-Autor Krissansen-Totton zitiert. Und sein Kollege Professor Catling ergänzend: „Unsere Studie zeigt, dass diese Kombination ein überzeugendes Anzeichen für Leben sein kann. Das Aufregende ist die schnelle Umsetzbarkeit dieser Idee. So könnte es in einer nicht allzu fernen Zukunft die historische Entdeckung einer außerirdischen Biosphäre geben."

 

© Fernando Calvo*, Foto: Deuxmille15/Wikimedia

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