09.12.2016

»Mars One«-Mission wird zum fünften Mal verschoben

Wie das US-amerikanische Mediennetzwerk »The Verge« berich- tet, soll der Start für die geplante bemannte Mars-Mission »Mars One« nun um weitere fünf Jahre verschoben werden.

 

Die niederländische Stiftung namens »Mars One« hatte sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, zunächst in 2016 einen Kommu-nikationssatelliten in der Mars-Umlaufbahn zu stationieren, dann 2018 einen Mars-Rover am Ort der künftigen Kolonie landen zu lassen, um schließlich im Jahre 2023 die ersten Menschen zum Mars zu fliegen und dort eine dauerhaft bewohnbare Siedlung errichten zu lassen. Bewerber für den Marsflug ohne Rückfahrkarte gab es genug und es meldeten sich über 200.000 Freiwillige, die es tatsächlich wagen wollen, ihr restliches Leben auf dem Mars zu verbringen und dort (auf die eine oder andere Weise) zu sterben. Von diesen Kandidaten werden in einem speziellen Auswahlverfahren 40 Männer und Frauen herausselektiert, die als die ersten »Marsianer« in die Geschichte eingehen sollen.

 

Doch offenbar scheinen sowohl die Finanzierung als auch einzelne technische Fragen noch vollkommen ungeklärt zu sein. Deshalb müssen die Pläne nun zum fünften Mal geändert und die Mars-Kolonisierung auf das Jahr 2031 verschoben werden, da diese gravierenden Probleme den Beginn der Mission mit dem Start der Kommunikationssonde für das kommende Jahr 2017 völlig unmöglich machen.

 

Ein Schweizer Vermögensverwalter soll nun das notwendige Kapital beschaffen und hat dazu das Unternehmen an die Frankfurter Börse gebracht.

 

 

© Fernando Calvo, Foto: Mars One

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