07.02.2018

Russland will Touristen Spaziergänge im All anbieten

Superreiche könnten bald die Möglichkeit bekommen, zur Internationalen Raumstation zu fliegen, um dort einen kleinen Weltraumspaziergang zu machen.

 

In Sachen Weltraumtourismus hat es in den letzten Jahren keinerlei Fortschritte gegeben und die letzten zahlenden Touristen auf der Internationalen Raumstation (ISS) waren in 2009 der  amerikanische Millionär Charles Simonyi, der sich auch schon bereits zwei Jahre zuvor als Gast in der Station aufgehalten hatte, sowie der Kanadier Guy Laliberté, der vom 30. September 2009 bis zum 11. Oktober 2009 auf der ISS war.

 

Dies könnte sich aber in nicht allzu ferner Zukunft ändern, denn dank einer neuen russischen Initiative sollen gutbetuchte Touristen demnächst die Möglichkeit erhalten, einen richtigen Spaziergang im Weltraum zu machen und es auf Film festzuhalten. Billig wird es aber nicht, 100 Millionen US-Dollar soll der Spaß kosten. „Marktanalysten bestätigen, dass reiche Leute bereit sind, dafür Geld auszugeben", sagte Vladimir Solntsev, der Präsident der teilweise staatlichen russischen Raumfahrtgesellschaft RKK Energija, gegenüber Sky News. Wenn alles nach Plan läuft, könnte ein neues Modul, das bis zu sechs Weltraumtouristen zur ISS befördern kann, bereits im nächsten Jahr startbereit sein. „Grundsätzlich wird es komfortabel sein, soweit es im Weltraum möglich  ist", sagte Solntsev.

 

Seit dem Bestehen der ISS (1998) sind bis heute nur sieben Touristen in den Weltraum geflogen. Der erste war der ehemalige NASA-Wissenschaftler Dennis Tito, der 2001 für 8 Tage an Bord der ISS blieb und rund 20 Millionen Dollar zahlte. Der letzte Weltraumtourist war der Kanadier Guy Laliberte, der für seine 11 Tage auf der ISS insgesamt 40 Millionen Dollar zahlte. Alle bisherigen Weltraumtourismus-Missionen wurden von den Russen durchgeführt und obwohl es auch in den USA und Frankreich Anstrengungen privater Unternehmen wie Virgin Galactic, Blue Origin, SpaceX, Orbital, SpaceDev, Astrium Space Transportation oder Bigelow Aerospace gibt, scheinen sie zumindest aktuell noch nicht in der Lage zu sein, in Konkurrenz treten zu können.

 

© Fernando Calvo*

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