10.01.2018

Forscher liefern neue Erklärung für die Linkshändigkeit

Nichts ist so gründlich erforscht wie der menschliche Körper. Trotzdem gibt er Wissenschaftlern noch immer Rätsel auf. Ungeklärt ist zum Beispiel die Frage, wieso viele Menschen ihre rechte Hand gegenüber ihrer linken bevorzugen. Und wieso es trotzdem Linkshänder gibt.

 

Bislang vermuteten Forscher die Ursache im Gehirn, doch nun ergab eine Studie, dass das Rückenmark ebenfalls eine große Rolle dabei spielen könnte. Wissenschaftler der Ruhr-Universität in Bochum kommen zu einem faszinierenden Ergebnis: Bereits im Mutterleib ist die genetische Aktivität im Rückenmark asymmetrisch und kann deswegen mit der Präferenz für eine bestimmte Hand in Verbindung gebracht werden.

 

Linkshänder noch bevor das Gehirn funktioniert?

Diese erste, noch vage Hypothese könnte die viele Erkenntnisse über den Körper durcheinanderwirbeln. Was wäre, wenn die Bevorzugung für eine gewisse Hand entsteht, noch bevor das Gehirn überhaupt zu funktionieren beginnt?

 

Es ist zwar schon lange bekannt, dass sich eine Links- oder Rechtspräferenz bereits im Mutterleib entwickelt und dass ungeborene Kinder ab der 13. Schwangerschaftswoche bevorzugt entweder am rechten oder am linken Daumen saugen.

 

Unterschiede bei Linkshändern und Rechtshändern

Jedoch haben die Wissenschaftler bislang nur auf die Genexpression im Gehirn geachtet. Unter Genexpression versteht man, vereinfacht gesagt, den Aufbau eines Gen aus Proteinen. Eine mögliche Verbindung mit dem Rückenmark haben Forscher bisher außer Acht gelassen. Nun entschied sich das Team der Ruhr-Universität, die Genexpressionen von fünf menschlichen Föten zwischen der 8. und 12. Schwangerschaftswoche im Rückenmark zu testen.

 

Dabei kamen etwas Faszinierendes heraus: Tatsächlich gibt es in der 8. Schwangerschaftswoche Unterschiede bei der Verteilung der Gene an die rechte als auch an die linke Seite des Rückenmarks. Diese Unterschiede sind zusätzlich in den Segmenten zu beobachten, die die Arm- und Beinbewegung steuern.

 

Umweltfaktoren als weitere Ursache

Ein weiterer Grund für das Phänomen der Handpräferenz können zudem gewisse Umweltfaktoren sein. Einige können für eine erhöhte Genaktivität auf einer bestimmten Seite sorgen, wodurch eine nachhaltige Präferenz entstehen kann. Diese faszinierenden Annahmen sind für die Wissenschaftler Grund genug, ihre Studien weiterzuführen und auszubauen.

 

Quelle: Business Insider Deutschland

Foto: Judith Bremer/Wikipedia

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