26.04.2019

Orang-Utan verteidigt seinen Wald gegen einen Bagger

Kürzlich veröffentlichtes Filmmaterial hat dazu beigetragen, dass die Menschen endlich darüber nachdenken, welches Leid der durch Abholzung heimatlos gewordenen Tiere zugefügt wird - und dass diese Individuen sich der Gefährdung ihrer Lebensräume offenbar sehr wohl bewusst sind.

 

Im Rahmen eines kürzlich im britischen TV-Senders BBC One ausgestrahlten Dokumentarfilms »Climate Change: The Facts« (Deutsch: Klimawandel: Die Fakten) des berühmten Naturforschers Sir David Attenborough wurde gezeigt, wie Arbeiter in Borneo ein Waldstück roden, um Platz für Palmölplantagen zu schaffen - eine Praxis, die in den letzten Jahrzehnten bereits für die Zerstörung der Lebensräume unzähliger verschiedener Arten verantwortlich ist.

 

 

Zum Held des Films wurde zweifellos ein Orang-Utan, der entlang eines abgeholzten Baumes auf den Bagger zurast und mit seinen Fäusten gegen die Schaufel des Metallriesens schlägt, um ihn an die weitere Zerstörung seines Lebensraumes zu hindern. Es ist ein ungleicher Kampf, den der Primat nicht gewinnen konnte und so werden er und seine Artgenossen am Ende von den Arbeitern verdrängt.

 

„Im Moment stehen wir vor der größten Bedrohung seit Jahrtausenden: dem Klimawandel", erklärte Sir Attenborough. „Bei der derzeitigen Erwärmung riskieren wir eine katastrophale Zukunft. Die Wissenschaft ist sich endlich darüber im Klaren, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Wir stehen vor einer von Menschen verursachten Katastrophe auf globaler Ebene. Es mag beängstigend klingen, aber die wissenschaftlichen Fakten sind, dass wir, wenn wir nicht innerhalb des nächsten Jahrzehnts drastische Maßnahmen ergreifen, mit irreversiblen Schäden an der Natur und dem Zusammenbruch unserer Gesellschaften konfrontiert werden," warnte der 92-Jährige.

Der Film scheint zumindest bei den Zuschauern Wirkung gezeigt zu haben, denn viele waren bei dem Anblick des einsamen Kampfes des Menschenaffen gegen die unbezwingbare Maschine der profitgierigen Menschen sehr traurig. Doch dadurch alleine verändert man diese Situation für die wildlebenden Tiere und ihren Lebensraum nicht, jeder von uns kann sich auch aktiv an deren Wohlergehen und Erhaltung beteiligen, indem er spendet. Hier ist eine seriöse Tierschutzorganisation, die mit den Geldern verantwortlich umgeht und sowohl von der Stiftung Warentest als auch vom TÜV sehr positiv beurteilt wurde:

 

WWF Deutschland

SPENDENKONTO (Spende kann steuerlich geltend gemacht werden)

IBAN: DE06 5502 0500 0222 2222 22 - BIC: BFSWDE33MNZ

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: BBC One

 

VIDEO: 

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