31.10.2019

Drei Horrorfilme, die den Ruf haben, verflucht zu sein

Es gibt bekannte Horrorklassiker, die von rätselhaften Ereignissen oder ungewöhnlichen Todesfällen begleitet wurden. Viele dieser seltsamen »Begleitumstände« ereigneten sich jedoch vielmehr im realen Leben der Beteiligten und nicht während der Dreharbeiten selbst.

 

Zu diesen Filmen, die den Ruf haben, mit einem vermeintlichen Fluch belegt zu sein, gehören:


Poltergeist I, II und III (1982-1988)

Unter der Regie von Tobe Hooper und produziert von Stephen Spielberg, erzählte die Filmreihe »Poltergeist« die erschreckende Geschichte einer Familie, die von einem bösartigen Poltergeist tyrannisiert und die darin gipfelte, dass die jüngste Tochter Carol Anne durch ein Portal auf die »andere Seite« gezogen wurde.

 

Auch die Schauspieler und Crew sollen von dunklen Mächten verfolgt worden sein. Dominique Dunne, die 1982 im ersten Teil die ältere Schwester von Carol-Anne spielte, wurde noch im selben Jahr von ihrem Ex-Freund John Thomas Sweeney ermordet. Julian Beck, der 1985 im Film »Poltergeist II – Die andere Seite« den Priester Henry Kane spielte, starb noch während der Dreharbeiten an Magenkrebs. Und Will Sampson, der Muskogee-Indianer, der ebenfalls im zweiten Teil mitspielte und einen Medizinmann darstellte, verstarb an den Komplikationen nach einer Herzoperation. Das vielleicht tragischste Schicksal erlitt aber vermutlich die jüngste Protagonistin der Poltergeist-Trilogie, Heather O'Rourke, die in der Poltergeist-Trilogie die kleine Carol Anne verkörperte, sie starb 1988 im Alter von zwölf Jahren an den Komplikationen einer Notoperation infolge eines Darmverschlusses.

 

Der Exorzist (1973)

Als der Film in den USA in die Kinos kam, überschlugen sich die Schlagzeilen und er löste weltweite Diskussionen aus, da immer wieder Kinobesucher während der Vorführung vor Angst in Ohnmacht fielen. Medien berichteten damals, dass Notärzte sogar vorsorglich zu den Vorstellungen beordert wurden, um die Betroffenen sofort medizinisch versorgen zu können. Doch auch hinter den Kameras lief es für die Schauspieler nicht viel besser.

 

Als die Dreharbeiten 1972 begannen, brach ein Feuer in dem Haus aus, das die Kulisse für die fiktive Geschichte der 12-jährigen Regan (Linda Blair) bildete, die mit ihrer Mutter Chris (Ellen Burstyn) dort lebte und vom Teufel besessen wird. Das Feuer soll zwar großen Schaden verursacht haben, doch seltsamerweise blieb Regans Zimmer, der Raum, in dem die eigentlichen Exorzismusszenen abgedreht wurden, völlig unversehrt. Es gibt sogar das Gerücht, dass ein Blitz in eine Kirche gegenüber einem Kino eingeschlagen haben soll, in dem der Film gerade aufgeführt wurde.

 

Doch es blieb leider nicht bei Sachschäden, der Schauspieler Jack MacGowran (spielte Direktor Burke Dennings) und die Schauspielerin Vasiliki Maliaros (spielte die Mutter des Priesters Damien Karras) starben beide kurz nach dem Ende der Dreharbeiten. Was ihr Tod etwas seltsam erscheinen lässt, ist der »Zufall«. Zudem starben während der Produktion auch noch der Großvater von Linda Blair und der Bruder von Max Von Sydow. Und der Sohn von Jason Miller (spielte den Priester Damien Karras) kam bei einem Motorradunfall fast ums Leben. Insgesamt starben neun Personen, die mit dem Film in Berührung kamen und zahlreiche wurden verletzt.

 

Das Omen (1976)

Dieser weitere Horrorklassiker erzählt die Geschichte von Damien, einem scheinbar harmlosen kleinen Jungen, der sich jedoch als Satans Sohn entpuppt.

 

Nur zwei Monate vor Drehbeginn erschoss sich der Sohn des Schauspielers Gregory Peck (spielte die Hauptrolle des Robert Thorn). Als Peck anschließend im September zu den Dreharbeiten nach London flog, wurde sein Flugzeug vom Blitz getroffen. Das Gleiche erlebte wenige Wochen später die ausführende Produzentin Mace Neufeld und Produzent Harvey Bernhard entkam während der Dreharbeiten in Rom nur knapp einem Blitzschlag. „Der Teufel war am Werk und er wollte nicht, dass dieser Film gedreht wird", sagte er später.

 

Ein Tiertrainer, der an der Szene mit den Pavianen gearbeitet hatte, wurde kurz nach den Dreharbeiten an einem Freitag den 13. von einem Tiger zerfleischt. Und der Spezialeffektkünstler John Richardson wurde während der Produktion in einen schweren Autounfall verwickelt. Zwar kam er mit seinem Leben davon, doch seine Assistentin Liz Moore, die als Beifahrerin im Auto saß, wurde enthauptet – und zwar auf ähnliche Weise, wie man es zuvor für eine Szene im Film gedreht hatte und an der Richardson selbst gearbeitet hatte. Auch der Regisseur Richard Donners schien nicht verschont zu werden, sein Hotel wurde von der IRA in die Luft gesprengt und nur wenige Tage später hatte er einen Autounfall.

 

Und als wenn das alles nicht schon unheimlich genug gewesen wäre, folgte ein Ereignis, dass alles in den Schatten stellte: Gregory Peck hatte einen Flug nach Israel gebucht, ihn aber dann noch in letzter Minute wieder storniert, was ihm das Leben rettete, denn nur kurz nach dem Start stürzte es ab, was zum Tod aller Passagiere an Bord führte.

 

© Fernando Calvo*, Foto: Filmplakat »Der Exorzist«

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