20.11.2019

Schamane gibt Kobolden Schuld an zehn Todesfälle

Die Familie eines Dorfes in dem südostafrikanischen Staat Simbabwe sind äußerst beunruhigt, denn sie sind sich sicher, dass sie das Opfer von bösen Kobolden geworden sind.

 

Diese faszinierende und gleichzeitig auch beunruhigende Geschichte zeigt, inwieweit der Glaube an Geister, Dämonen oder Naturwesen noch immer das Leben der Menschen in bestimmten afrikanischen Regionen zu beeinflussen scheint. In diesem speziellen Fall betrifft es die Familie Nzvenga aus Nyanga, die zehn Todesfälle beklagt, die unter mysteriösen Umständen erfolgt sein sollen.

Nachdem sie keine rationale Erklärung für diese ungewöhnliche hohe Sterberate in ihrer Familie fanden, wandten sie sich verzweifelt an Madzibaba Shepherd Nzira - einem angesehenen lokalen Schamanen, der die Zvakazarurwa Zvevapostori Kirche in der Gegend leitet. „Unsere Familienmitglieder sind auf mysteriöse Weise gestorben, bis wir festgestellt haben, dass Hexerei im Spiel ist", wird Francis Nzvenga auf My Zimbabwe News zitiert. „Wir konnten nicht herausfinden, wer genau hinter dem Tod von etwa zehn Familienmitgliedern steckte und haben dann Madzibaba Nzira engagiert, der die Täter nun entlarvt hat."

 

Der Schamane hatte im Rahmen seines Reinigungsrituals angeblich verschiedene Gegenstände entdeckt, die zur Praktizierung schwarzer Magie verwendet werden, darunter ein mit Blut gefülltes Tontöpfchen und ein Knobkierie (ein afrikanischer Wurf- und Schlagstock), an dem ein Hyänenschwanz festgebunden worden war. In diesem Tontopf habe sich eine Liste mit den Namen von Personen befunden, die ebenfalls in naher Zukunft sterben sollten. „Erst betete ich und dann rief ich die Kobolde, damit sie sich zeigen. Die Familie wird nicht mehr belästigt werden." Dem Schamanen zufolge sollen offenbar heraufbeschwörte Kobolde für den Tod der Familienangehörige verantwortlich gewesen sein, die er aber vertreiben konnte.

 

Auch wenn das alles für uns ziemlich weit hergeholt klingt, scheint die Aktion des Schamanen zumindest für die betroffene Familie sehr erfolgreich verlaufen zu sein und wieder Ruhe in ihr Leben gebracht zu haben. „Wir sind sehr froh, dass Madzibaba Nzira das Rätsel lösen und den Täter ausfindig machen konnte", erklärte Nzvenga erleichtert „Wir hoffen, dass die Reinigungsrituale unsere Probleme beseitigen werden."

 

Da man in der lokalen Berichterstattung nicht genauer auf die spezifischen Todesumstände der Familienmitglieder eingeht, ist es unmöglich, zu klären, was da wirklich passiert ist.

 

© Fernando Calvo*, Foto: TheDigitalArtist/Pixabay

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