06.03.2019

Studie: Der Tod kündigt sich in unseren Träumen an

Eine Palliativstation im US-Bundesstaat New York hat eine umfangreiche Sammlung von Träumen und Visionen ausgewertet, die ihnen ihre Patienten noch kurz vor ihrem Tod erzählt hatten. Das Ergebnis war überraschend, denn der Tod hatte sich ihnen offenbar in Träumen und Visionen angekündigt.

 

Diese Studie wurde von Dr. Christopher Kerr und seinen Mitarbeitern im Hospiz Buffalo der Stadt Cheektowaga durchgeführt und erst kürzlich beim Fernsehsender KDKA der Öffentlichkeit vorgestellt. Darin berichtet Dr. Kerr, wie skeptisch er anfänglich gegenüber diesem Phänomen gestanden hätte, doch nachdem ihm eine Krankenschwester tatsächlich glaubhaft nachweisen konnte, dass sie aufgrund der Träume und Visionen der Patienten vorhersagen könne, wann sie sterben werden, wurde er auf dieses Phänomen neugierig und befasste sich intensiver damit.

 

 

Der Mediziner erfuhr, dass auch andere Hospizangestellte diese einzigartige Fähigkeit der Patienten festgestellt hatten und ebenfalls aufgrund der ihnen erzählten Träume wussten, wann jemand sterben würde. „Offenbar war jeder außer mir in der Lage, den Tod teilweise aufgrund dessen vorherzusagen, was die Menschen sahen oder erlebten", staunte er. Das Phänomen faszinierte ihn so sehr, dass er vor etwa einem Jahrzehnt damit begann, diese Fälle zu dokumentieren und seitdem haben er und sein Team nicht weniger als 14.000 Fälle von Patienten gesammelt, die über ihre Träume und Visionen vor dem Tod berichten. 

Laut Dr. Kerr besteht das Phänomen in erster Linie aus Träumen, in denen die Patienten von bereits verstorbenen Angehörigen besucht werden und man sie darauf hinweist, dass sie bald wieder vereint sein werden. Interessant ist, dass in jenen Fällen, in denen es sich um Kinder handelt, sie oft von ihren verstorbenen Haustieren berichten - offenbar, weil sie in der Regel noch zu jung sind, um schon eine nahe Person zu kennen, die bereits verstorben ist. Insgesamt hatten satte 80 Prozent von Dr. Kerrs Patienten behauptet, solche Träume bzw. Visionen gehabt zu haben, bevor sie unsere irdische Welt verließen.

 

Ob diese Erfahrungen tatsächlich ein reeller Blick auf Besucher aus dem Jenseits darstellen, ist natürlich fraglich und allein aufgrund subjektiver Berichte nicht von wissenschaftlicher Beweiskraft. Kerr zumindest räumt selbst ein, dass er keine Antwort darauf hat, was diese Träume auslöst. Er freut sich jedoch, dass diese Erfahrungen scheinbar einen tiefgreifenden, positiven Einfluss auf seine sterbenden Patienten haben. Deshalb plädiert er dafür, dass man dieses Phänomen unabhängig von seiner Ursache respektiert und akzeptiert.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

 

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