01.09.2019

Bigfoot wird für Einbruchserie verantwortlich gemacht

Ein Mann aus dem US-Bundesstaat New Hampshire glaubt, dass Bigfoot hinter einer Serie von Haus- und Autoeinbrüchen steckt, die während des gesamten Sommers in der Region stattgefunden haben.

 

In einem offenen Brief an die Lokalzeitung The Conway Daily Sun kritisiert Caleb White die Behörden, die Augen zu verschließen, weil sie behaupten, dass sehr wahrscheinlich Bären für die Reihe von Zwischenfällen verantwortlich seien, bei denen in jüngster Zeit in Häuser und Autos eingebrochen wurde und sie verwüstet hat. White ist nämlich davon überzeugt, dass „es offensichtlich ist, dass Bigfoot der Täter ist."

White weist auf einige seltsame Aspekte hin, die ihm bei den Einbrüchen aufgefallen sind und für ihn unmissverständliche Indizien für Bigfoot als Täter darstellen. Konkret nannte er den Vorfall in dem abgesperrten Skigebiet Spruce Mountain. Dort wurden nach einem Einbruch Fallen aufgestellt hatte, in die nur ein Tag später auch umgehend ein Bär getappt sein soll. Doch die Tatsache, dass kurz darauf erneut ein weiterer Einbruch stattfand, ist für White ein eindeutiger Beweis, dass „es unmöglich ist, dass zwei Bären gleich zwei Mal hintereinander genau dasselbe tun".

 

Und zu den Einbrüchen in Fahrzeugen argumentiert White, dass Bären keine Autotüren öffnen können, da sie keine opponierbare Daumen besitzen und ihre Pranken das Türschloss nicht greifen können. Der Bigfoot hingegen könne, wie wir Menschen, seinen Daumen den anderen Fingern gegenüberstellen und so auch Autotüren öffnen.

 

White merkt zudem an, dass es keinerlei Kratzer an den Autos gab, was er ebenfalls als Beweis gegen die Bärenhypothese aufführt, denn seine Krallen hätten die Lackierung zwangsläufig zerkratzt - im Gegensatz zum menschenähnlichen Bigfoot, der keine derartige Schäden hinterlassen würde.

 

Der interessanteste Teil in Whites Brief dürfte wohl die Behauptung sein, dass der Grund, dass Bigfoot nicht auf der Liste der Verdächtigen steht, nicht lediglich darauf zurückzuführen sei, dass die Ermittler nicht an die Existenz von Bigfoot glauben, sondern eine fein ausgearbeitete Verschwörung ist. „Die Existenz von Bigfoot", schreibt er, wird „von den Beamten der Fish and Game [Wildbehörde Anm. F. Calvo] vertuscht“.

 

Leider geht er nicht weiter auf diese Verschwörungstheorie ein und klärt nicht darüber auf, welche Belege oder Indizien er möglicherweise er dafür vorlegen kann. Allerdings ist der Vorwurf nicht neu, US-amerikanische und kanadische Behörden sowie die Mounties (Royal Canadian Mounted Police) stehen schon lange in Verdacht, die Existenz von Bigfoot zu leugnen, um ihn zu schützen (wir berichteten).

 

© Fernando Calvo*, Foto: F. Calvo

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