04.04.2019

Chupacabra soll wieder einen Menschen getötet haben

Nur einen Monat nach dem mysteriösen Tod eines Landarbeiters in einem honduranischen Dorf, für den der Chupacabra verantwortlich gemacht wurde, soll nun in einer nahegelegenen Gemeinde ein weiterer Mensch zum Opfer des mythischen Monsters geworden sein.

 

Der erste Vorfall ereignete sich am 12. Februar im Dorf El Naranjo (wir berichteten). Der Leichnam des Mannes wurde abends von örtlichen Bauern entdeckt, die ihn völlig blutleer vorfanden. Die Zeugen gehen davon aus, dass sich das Opfer am Ende seines harten Arbeitstages ausruhen haben wollen und es sich dazu unter einem Baum bequem gemacht hatte. Um seine ermüdeten Füße etwas zu entlasten, hatte er seine Schuhe ausgezogen und entspannt seinen wohlverdienten Feierabend genossen. Der bizarre erste Vorfall ereignete sich Mitte Februar, als ein Mann von einem unsichtbaren Raubtier am Fuß gebissen wurde und sein Körper scheinbar von all seinem Blut entleert wurde.

 

 

Aufgrund der Art und Weise, wie der Mann ums Leben kam, stand für viele Dorfbewohner fest, dass er nur von dem berüchtigten blutsaugenden Chupacabra getötet worden sein konnte. Dieser Verdacht wurde zudem durch eine Reihe von Rinderangriffen erhärtet, die sich in den letzten Jahren in verschiedenen Dörfern im ganzen Land zugetragen haben und für die ebenfalls dieses Monster in Verdacht steht.

 

Die Bedenken der Dorfbewohner wurden nun noch mehr verstärkt, nachdem eine zweite Person unter rätselhaften Umständen ums Leben kam. Laut einem lokalen Medienbericht soll ein junger Mann namens Geovany vor drei Wochen gegen Mitternacht eine Party in der Stadt Yamaranguila verlassen haben und anschließend auf seinem Heimweg spurlos verschwunden sein. Nach drei Tagen intensiver Suche konnte er schließlich in einer abgelegenen Berglandschaft in der Nähe des Dorfes gefunden werden, seine Überreste lagen in einer schwer zugänglichen Mulde. Man rätselte nicht nur, wie der Körper dorthin gelangen konnte, sondern sie mussten auch entsetzt feststellen, dass sein Körper genauso wie das vom ersten Opfer aus El Naranjo völlig blutleer war.

 

Die Bewohner der Region sind nach diesem zweiten rätselhaften Vorfall nun sehr angespannt und die Äußerungen eines Veterinärs, der zur Untersuchung hinzugezogen wurde, dürften ihre Ängste nur noch verschärft haben. Der Experte stellte nämlich fest, dass welches Wesen auch immer die Tiere vor drei Wochen in dem Gebiet von El Naranjo tötete, keinerlei Spuren hinterließ. Eines steht zumindest fest, es muss auf unerklärliche Weise zwei gut bewachte Flächen betreten und seine Opfer mit bemerkenswerter Präzision angegriffen haben. Die enorme Menge an Blut, welches die unbekannte Kreatur offenbar entnommen hat, lässt den Tierarzt darüber rätseln, welches Tier hinter solchen derartigen Angriffen stecken könnte. Interessant ist, dass er sogar darüber nachdachte, dass man es vielleicht mit einem übernatürlichen Wesen zu tun haben könnte.

 

 

Details zum Chupacabra

Der Name Chupacabra stammt vom Spanischen ab; chupar: saugen und cabra: Ziege. Seine Größe wird mit 1 – 1,5 Meter geschätzt und er soll auf dem Rücken gelblich-grüne Stacheln tragen, die er nach Belieben einziehen kann. Die Farbe seines dicken Fells soll braun bzw. dunkel sein. Seine Augen sollen sich wie bei einem Chamäleon der Umgebung anpassen können; mal braun, purpur, schwarz gelb oder leuchtend orange. Er soll sich aufrichten und auf den Hinterbeinen laufen können, die mit sehr großen Pfoten versehen sind. Außerdem seien sie sehr kräftig gebaut und würden ihm sehr hohe und weite Sprünge wie bei einem Känguru ermöglichen. Seine Vorderbeine (-arme?) sollen kurz und seine Zähne spitz sein.

 

Der allererste dokumentierte Fall eines Angriffs durch den Chupacabra geht auf das Jahr 1956 zurück und stammte aus Arizona. Danach folgten die Meldungen aus Oregon, Illinois ,Michigan, New Jersey, New Mexico, Florida, Brasilien, Chile sowie Mexiko. Die meisten Aktivitäten wurden jedoch in Puerto Rico verzeichnet. In den 1990ern wurden dort die Angriffe zu einer Plage. Allein in der Ortschaft Canovanas wurden Hunderte von toten Tieren dem Chupacabra zugeschrieben.

 

Das Muster war stets gleich: Zwei kleine Stiche wie bei einem Vampirbiss und völlig blutleere Kadaver. Wilde Hunde oder andere Raubtiere kamen aufgrund der Tötungsmerkmale nicht in Frage, da sie keinerlei Zeichen von Zerfleischen aufwiesen, was sonst bei Raubtieren nach der Erlegung ihrer Beute eigentlich üblich ist. Es gab Spekulationen, dass es sich um ein misslungenes(?) Experiment der CIA handelt. Dafür würde sprechen, dass auf Puerto Rico der Nationalpark »El Yunque« mit seinen 11.270 ha zu 75 Prozent in US-Militärhand steht. Puerto Rico und speziell El Yunque scheinen eh ein Hot Spot für UFOS zu sein und steht schon lange in Verdacht, als Kontaktstützpunkt für außerirdische Besucher oder Testfluggelände eigener Fliegenden Untertassen zu dienen.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

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