11.06.2019

FBI ließ in den 1970er-Jahren Bigfoot-Haare analysieren

Aus Dokumenten, deren Geheimhaltungsstufe mittlerweile aufgehoben wurde, wird offenkundig, dass die zentrale Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten (FBI) mindestens einmal vermeintliche Haar- und Gewebeproben eines Bigfoots analysieren lassen hat.

 

Aus diesen freigegebenen Schriftstücken geht hervor, dass der heute 93-jährige Peter Byrne, der mittlerweile Jahrzehnte seines Lebens damit verbracht hat, die Existenz der Kreatur zu beweisen, in 1976 in seiner Funktion des Direktors vom Bigfoot Information Center wiederholt an das FBI schrieb, um sie dazu zu bewegen, Proben zu untersuchen, die er gesammelt hatte und potenziell vom Bigfoot stammen könnten. „Wir stoßen nicht oft auf Haare, die wir nicht identifizieren können und das Haar, das wir jetzt besitzen - etwa 15 einzelne Haare, die an einem winzigen Stück Hautgewebe hängen - ist das einzige, das wir in sechs Jahren erhalten haben, von dem wir glauben, dass es von Bedeutung sein könnte", schrieb er am 24. November 1976 an den FBI-Assistenten Jay Cochran Jr.

 

 

In seinem Schreiben fragte Byrne auch nach den Testergebnissen von Proben, die er bereits zuvor an das FBI zur Analyse geschickt hatte. „Würden Sie freundlicherweise den Sachverhalt ein für alle Mal richtigstellen. Informieren Sie uns, sobald das FBI jene Haare untersucht hat, die von einem Bigfoot stammen könnten, wann dies geschah und wenn es erfolgte, was das Ergebnis der Analyse ist. Verstehen Sie bitte, dass unsere Forschungsarbeit hier seriös ist", schrieb er.

 

Das FBI antwortete ihm einige Wochen später und erklärte, dass die Behörde normalerweise nur im Rahmen von Strafermittlungen solche Analysen machen würde aber von Fall zu Fall, im Interesse der Forschung und wissenschaftlichen Untersuchung, könnten sie eine Ausnahme machen. „Wir werden die in Ihrem Brief erwähnten Haare und das Gewebe untersuchen", wurde ihm zugesagt.

 

In einem darauffolgenden Schreiben wurden schließlich die Laborergebnisse bekannt gegeben, welche die Untersuchung der morphologischen Merkmale wie Wurzelstruktur, Markstruktur, Nagelhautdicke sowie der Schuppenabdrücke beinhalteten. „Außerdem wurden die Haare unter einem Vergleichsmikroskop direkt mit Haaren bekannter Herkunft verglichen. Als Ergebnis dieser Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Haare von Hirschen stammen. Die von Ihnen eingereichte Haarprobe schicken wir Ihnen als Anlage mit diesem Brief zurück", lautete die ernüchternde Bilanz der Analyse.

 

Kopien der freigegebenen FBI-Dokumente können hier eingesehen werden.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: F. Calvo

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