01.03.2019

Honduras: Wurde ein Mann Opfer des Chupacabras?

In einem kleinen Dorf in Honduras wird der rätselhafte Tod eines Bauern dem legendären Chupacabra zugeschrieben - einer als blutrünstig geltenden kryptiden Kreatur.

 

Laut einem lokalen Medienbericht ereignete sich der seltsame Vorfall am 12. Februar im Dorf El Naranjo. Der Leichnam des Mannes wurde abends von örtlichen Bauern entdeckt, die ihn völlig blutleer vorfanden. Die Zeugen gehen davon aus, dass sich das Opfer am Ende seines harten Arbeitstages ausruhen haben wollen und es sich dazu unter einem Baum bequem gemacht hatte. Um seine ermüdeten Füße etwas zu entlasten, hatte er seine Schuhe ausgezogen und entspannt seinen wohlverdienten Feierabend genossen.

 

 

Er lag in der Nähe eines tiefen Erdlochs, wo sich vermutlich der Chupacabra aufgehalten hatte und auf ihn aufmerksam wurde. Dann soll die blutrünstige Kreatur herausgekrochen, den Arbeiter in die Ferse gebissen und sein gesamtes Blut ausgesaugt haben, was zu seinem Tod führte.

 

Aufgrund der Art und Weise, wie der Mann ums Leben kam, steht für viele Dorfbewohner fest, dass er nur von dem berüchtigten blutsaugenden Chupacabra getötet worden sein kann. Dieser Verdacht wird durch eine Reihe von Rinderangriffen erhärtet, die sich in den letzten Jahren in verschiedenen Dörfern im ganzen Land zugetragen haben und für die ebenfalls dieses Monster in Verdacht steht.

 

Der Chupacabra

Der Name Chupacabra stammt vom Spanischen ab; chupar: saugen und cabra: Ziege. Seine Größe wird mit 1 – 1,5 Meter geschätzt und er soll auf dem Rücken gelblich-grüne Stacheln tragen, die er nach Belieben einziehen kann. Die Farbe seines dicken Fells soll braun bzw. dunkel sein. Seine Augen sollen sich wie bei einem Chamäleon der Umgebung anpassen können; mal braun, purpur, schwarz gelb oder leuchtend orange. Er soll sich aufrichten und auf den Hinterbeinen laufen können, die mit sehr großen Pfoten versehen sind. Außerdem seien sie sehr kräftig gebaut und würden ihm sehr hohe und weite Sprünge wie bei einem Känguru ermöglichen. Seine Vorderbeine (-arme?) sollen kurz und seine Zähne spitz sein.

 

Der allererste dokumentierte Fall eines Angriffs durch den Chupacabra geht auf das Jahr 1956 zurück und stammte aus Arizona. Danach folgten die Meldungen aus Oregon, Illinois ,Michigan, New Jersey, New Mexico, Florida, Brasilien, Chile sowie Mexiko. Die meisten Aktivitäten wurden jedoch in Puerto Rico verzeichnet. In den 1990ern wurden dort die Angriffe zu einer Plage. Allein in der Ortschaft Canovanas wurden Hunderte von toten Tieren dem Chupacabra zugeschrieben.

 

Das Muster war stets gleich: Zwei kleine Stiche wie bei einem Vampirbiss und völlig blutleere Kadaver. Wilde Hunde oder andere Raubtiere kamen aufgrund der Tötungsmerkmale nicht in Frage, da sie keinerlei Zeichen von Zerfleischen aufwiesen, was sonst bei Raubtieren nach der Erlegung ihrer Beute eigentlich üblich ist. Es gab Spekulationen, dass es sich um ein misslungenes(?) Experiment der CIA handelt. Dafür würde sprechen, dass auf Puerto Rico der Nationalpark »El Yunque« mit seinen 11.270 ha zu 75 Prozent in US-Militärhand steht. Puerto Rico und speziell El Yunque scheinen eh ein Hot Spot für UFOS zu sein und steht schon lange in Verdacht, als Kontaktstützpunkt für außerirdische Besucher oder Testfluggelände eigener Fliegenden Untertassen zu dienen.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

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