22.04.2019

Mexiko: Große schwarze Kreatur tötet über 70 Tiere

Ein mexikanischer Landwirt verlor insgesamt 71 seiner Tiere an ein mysteriöses Raubtier, dass sich mehrmals nachts auf sein Grundstück heranschlich und ein Blutbad anrichtete. Nun vermuten einige, dass es sich um den berüchtigten Chupacabra handeln könnte, der in den letzten Monaten bereits mehrfach zugeschlagen haben soll.

 

Nach Angaben des lokalen Blattes El Mexicano sollen die grausamen Tiertötungen in den letzten Wochen auf dem Grundstück des Farmers Simplicio Martinez stattgefunden haben, das sich in der Nähe des Fußes der Sierra de Juarez befindet. Der erste Vorfall ereignete sich am 28. März, als ein unbekanntes Raubtier allein in einer Nacht 20 Schafe des Bauern tötete.

 

 

Doch für Martinez, der von diesem enormen Verlust zutiefst betroffen war, war dieser Alptraum noch längst nicht beendet, denn die Bestie schlug ein weiteres Mal zu. Als dieses rätselhafte Geschöpf am 14.April wieder auf seiner Farm umherschlich, hörte der Nachtwächter eine große Unruhe aus dem Gelände, in dem die Tiere gehalten werden und er ging hinaus, um die Ursache zu ermitteln. Obwohl er mit einer Machete bewaffnet war, entschied sich der Wächter, nicht in die Situation einzugreifen, nachdem er eine scheinbar „schwarze Kreatur von enormer Größe“ bemerkte. Auch seine drei Hunde wagten nicht, sich dem Wesen zu nähern und verschwanden panisch ins Haus. Am nächsten Morgen stellte Martinez dann fest, dass dieses mysteriöse Raubtier ganze 51 Hühner niedergemetzelt hatte

 

Wie schon so oft bei solchen ungewöhnlichen Angriffen auf gut abgesichertes Vieh, zeigten sich auch hier eine Reihe von seltsamen Umständen, die bei den Einwohnern den Verdacht weckten, dass es das Werk der Chupacabra gewesen sein könnte. Insbesondere deswegen, weil Martinez darauf hinwies, dass die Kreatur scheinbar über ein Loch im Dach, das sich über zwei Meter über dem Boden befindet, in den Hühnerstall eingedrungen sein muss. Martinez: „Das heißt, entweder kletterte es oder es flog." Darüber hinaus fiel ihm auf, dass dieses Raubtier stets in die Halsschlagader seiner Beute gebissen und das Blutes ausgesaugt hatte - was eine weitere typische Eigenschaft ist, die man dem furchterregenden Chupacabra zuschreibt.

 

Obwohl ein lokaler Tierarzt darauf besteht, dass der Täter hinter den Morden sicher nur ein Hund war, ist Martinez überhaupt nicht mit dieser Einschätzung einverstanden und argumentiert, dass ein Hund keinen derartigen präzisen Angriffsstil habe. Ihm sei kein Hund bekannt, der auf ein zwei Meter hohes Dach klettern kann und Blut trinkt. Er hofft nun, dass die Behörden die Angelegenheit untersuchen werden, weil er und seine Nachbarn befürchten, dass die Kreatur sich, nachdem sie die Tierpopulation des Hofes deutlich dezimiert hat, sich nun auf Menschen stürzen könnte.

 

In den letzten Monaten wurden aus Nord- und Südamerika vermehrt Angriffe auf Tiere gemeldet, die von einer rätselhaften Kreatur ausgeübt worden sein sollen und bei denen die Opfer ebenfalls blutleer gesaugt wurden (wir berichteten hier, hier, hier und hier).

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

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