29.08.2019

Seeungeheuer vom Lake Champlain von Sonar erfasst?

Eine versierte Kryptozoologin aus dem Bundesstaat Vermont im Nordosten der USA vermutet, dass das Sonar ihres Bootes das legendäre Seeungeheuer mit dem Namen »Champ« erfasst hat.

 

Das Seeungeheuer »Nessie« schottischen Loch Ness ist nicht die einzige kryptische Kreatur, von der erzählt wird, dass sie in den Gewässern eines Sees lauert. Schon seit Jahrhunderten macht die Geschichte eines mysteriösen Seebewohners die Runde, die Nessie sehr ähnlich sein soll und in Nordamerikas Lake Champlain lebt. Es wurde auf den Namen und erstmalig berichtete Samuel de Champlain im Jahre 1609 über diese schlangenartige Kreatur von etwa 1,5 Meter Länge, sehr großen Zähnen, einem Körper so dick wie die Oberschenkel eines Mannes und harten silbergrauen Schuppen, die seine Klinge nicht durchdringen konnte.

Nun scheint die Kryptozoologin und Direktorin der Organisation »Champ Search«, Katy Elizabeth, mit ihrem Sonar im Lake Champlain etwas erfasst zu haben, von dem sie annimmt, dass es sich um das legendäre Wesen handeln könnte. Laut den Aufnahmen könnte es sogar sein, dass zwei Exemplare – vielleicht ein Pärchen - des Kryptiden erfasst wurden.

 

Wie auf der lokalen Nachrichtenseite Press-Republican berichtet wird, hat Katy Elizabeth die letzten sieben Sommer damit verbracht, fast jeden Tag mit ihrem Boot rauszufahren und den Lake Champlain nach Spuren der berühmten Kreatur zu durchsuchen, die von der Bevölkerung liebevoll »Champ« getauft wurde. Am 5. August schienen sich ihre Mühen und Kosten schließlich gelohnt zu haben, denn das Sonar ihres Bootes nahm zwischen den Ortschaften Moriah und Westport in etwa 50 Meter Tiefe zwei seltsame Anomalien auf, die jene Form aufweisen, wie sie auch Champ zugeschrieben werden. Leider hatte sich das Schicksal in gewisser Weise gegen sie verschworen, denn sie hatte nicht mehr genügend Treibstoff, um noch lange auf dem Wasser zu bleiben und die vermeintlichen Seeungeheuer weiterhin auf dem Bildschirm zu verfolgen. Allerdings gelang es ihr, insgesamt 65 Monitoraufnahmen der kuriosen Sonarsignale zu machen.

 

Als sie sich am nächsten Morgen die Bilder genauer ansah, sah sie, dass die beiden Anomalien eine schlangenähnliche Gestalt hatten. „Ich fing an zu weinen. Ich zitterte", schilderte sie diesen Moment. „Da wusste ich, dass es Champ war." Nach Elisabeths Einschätzung scheint zumindest eine der vermeintlichen Kreaturen etwa 7,5 m lang zu sein und bei beiden habe sie beim heranzoomen der Bilder auf dem Kopf eine »Wölbung« erkennen können.

 

Elizabeth glaubt, dass diese Merkmale auch einige ihrer früheren Echoortungsmessungen erklären würden, die sie in den Gewässern des Lake Champlain aufgenommen hatte und die scheinbar keinen natürlichen Ursprung haben. Sie hat die Aufnahmen nun Experten zur Analyse gegeben und plant, wieder an die Stelle zurückzukehren, an die das Sonar die Anomalien aufzeichnete, um möglicherweise einen weiteren Blick auf die Kreaturen zu erhaschen oder zumindest zu bestätigen, dass es kein natürlicher Bestandteil des Sees war.

 

© Fernando Calvo*, Foto: Katy Elizabeth

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