10.10.2018

Ungewöhnlich viele Ogopogo-Sichtungen im September

Wie der Ogopogo-Forscher Bill Steciuk berichtet, wurde die legendäre Kreatur - die auch als das kanadische Loch-Ness-Seeungeheuer bezeichnet wird - im vergangenen Monat außergewöhnlich oft gesichtet.

 

Die Geschichten über den Ogopogo, der im Okanagan Lake in der kanadischen Provinz British Columbia lauern soll, gehen Jahrhunderte zurück und stammen von den Ureinwohnern der Gegend, die ihre Geschichten später an europäische Siedler weitergaben. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Sichtungen der Kreatur berichtet, so dass das Seeungeheuer einen Bekanntheitsgrad erreicht hat, der fast mit dem vom Loch Ness vergleichbar ist. So richtig bekannt wurde es aber durch ein Lied aus dem Jahre 1924 mit dem Titel »The Ogopogo: The Funny Fox-Trot«, später wurden dem mythischen Wesen auch Briefmarken gewidmet, auf Denkmälern verewigt und sogar von einer kanadischen Hockeymannschaft als Logo und Maskottchen übernommen.

 

Der Ogopogo soll einen schlangenförmigen Körper aufweisen und die Zeugen schätzten seine Größe auf bis zu 14 Metern. Seine Haut soll von dunkelgrüner bis bräunlich-schwarzer Farbe sein und hinter seinem schafsähnlichen Kopf soll es eine wallende Haarmähne besitzen - häufig wurden auch Höcker und ein gespaltener Schwanz an ihm beobachtet.

Wie der Ogopogo-Forscher Bill Steciuk nun der kanadischen Global News schildert, habe er im vergangenen Monat besonders häufig Meldungen von Augenzeugen erhalten, die das sagenhafte Tier in der Nähe von Kelowna gesehen haben wollen. „Ein großes sich bewegendes Objekt tauchte plötzlich aus dem See auf und es bewegte sich aus meiner Sicht schnell von links nach rechts", beschrieb ihm beispielweise Andrew Stark, einer der Zeugen, seine persönliche Sichtung. Als Hobbyfotograf hatte Stark seine Kamera dabei und es gelang ihm sogar, ein Foto zu machen, das er Steciuk als Beweis und zu weiteren Recherchen übergab. Stark war sich sicher, dass es keine Welle gewesen sein konnte, da weit und breit keine Boote oder Schiffe in der Nähe zu sehen gewesen waren.

 

Seltsamerweise änderte Stark später seinen Standpunkt, nachdem er von den Medien kontaktiert wurde und verkündete plötzlich, dass er nicht glaube, dass es der Ogopogo war, sondern von Booten verursachte Wellen. Steciuk vermutet, dass Stark von den Journalisten derart abschätzig behandelt wurde, dass er es lieber vorzog, seine Meinung zurückzuziehen, um möglichen Spott für sich und seiner Familie abzuwenden.

 

Für Steciuk ändert es nichts an der Tatsache, dass die insgesamt drei Sichtungen des Ogopogos im September eine ungewöhnlich hohe Quantität sei.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Andrew Stark

 

VIDEO:

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