12.07.2019

Frau verliert wegen verschluckter Münze ihre Stimme

Weil Marie Heffernan als Teenager versehentlich und unbemerkt eine Münze verschluckte, nahm ihr Leben eine tragische Wendung, denn plötzlich war ihre Stimme weg und sie konnte nicht mehr sprechen.

 

Die Australierin war damals erst 13 Jahre alt, als sie wegen ihrer verlorenen Stimme zum Arzt ging und man ihr nach der Untersuchung sagte, dass es auf einen akuten Fall von Bronchitis und Kehlkopfentzündung zurückzuführen sei. Doch sie musste in der Folge feststellen, dass die Symptome nicht besser wurden und sich ihre Befürchtung zu bestätigen schien, dass sie sich möglicherweise damit abfinden müsse, ihr zukünftiges Leben ohne Stimme gestalten zu müssen und dadurch in die soziale Isolation zu stürzen.

„Ich hatte gerade erst die High School begonnen, es war beängstigend - ich wusste nicht, was mit mir los war und die Ärzte auch nicht", schilderte sie dem Illawarra Mercury ihre damalige Ängste. „Das Verhalten der Menschen veränderte sich im Laufe der Zeit - anfangs reagierten sie überrascht und betroffen, doch über die Monate, als meine Stimme nicht zurückkehrte, veränderten sie ihre Haltung. Die Leute wussten nicht, was sie zu meinen Eltern sagen sollten, also hörten sie einfach auf, mit mir zu reden."

 

In der Schule und im Freundeskreis konnte sich nur mit Notizblock und Stift verständigen, was langfristig zu großen Problemen führte, doch auch im Alltag hatte sie weitere Hindernisse zu überwinden. Mit 14 brach sie schließlich die Schule ab und verließ die nächsten 12 Monate nicht mehr das Haus. Dann beschloss sie, wieder aktiv am Leben teilzunehmen und wandte sich an die damalige australische Arbeitsagentur (CES), um Hilfe bei der Arbeitssuche zu erhalten. Sie machte einen Schreibmaschinenkurs und schon ein Jahr später erhielt sie eine Stelle als Schreibkraft.

 

Jahre später, als sie 1984 in ihrem Büro bei der Arbeit saß, hatte Mrs. Heffernan plötzlich das Gefühl, an etwas zu ersticken und hustete einen dunklen Klumpen mit Blut aus. Es stellte sich heraus, dass es eine alte australische Drei-Pence-Münze aus dem Jahre 1959 war und sie sich vor 12 Jahren an ihren Stimmbändern festgesetzt hatte und diese beim Vibrieren gehindert hatte. Sofort merkte die junge Frau, dass sie wieder Töne erzeugen konnte und dass das Geldstück scheinbar die Ursache für ihre verlorene Stimme gewesen war. Da sie horizontal in ihrem Hals gelegen hatte, war sie auf den Röntgenbildern offenbar schwer zu erkennen gewesen.

 

Langsam begann die damals 25-Jährige, ihre Stimmbänder zu trainieren und Töne zu erzeugen und nach zwei Wochen konnte sie bereits die ersten zusammengesetzten Wörter sprechen.

 

„Ich konnte es nicht glauben - es ist mir immer noch ein Rätsel, wie ich es geschafft habe, unbemerkt die Münze zu verschlucken, ein Drei-Pence-Stück, das noch nicht einmal im Umlauf gewesen war", sagte sie. „Das Einzige, was wir uns vorstellen können, ist, dass es in einer Dose oder Flasche mit Erfrischungsgetränken steckte."

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Adam McLean

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