14.01.2019

Indien: »Ketzerische« Reden auf Wissenschaftskonferenz

Eine in Indien sehr renommierte Wissenschaftskonferenz sorgte für Schlagzeilen, nachdem drei der teilnehmenden Forscher einige phantastische Behauptungen aufstellten.

 

Der »Indian Science Congress« findet bereits seit 1914 jährlich statt und hatte im Laufe der Jahre eine ganze Reihe von angesehenen Wissenschaftler zu Gast, darunter mehrere Nobelpreisträger. Die diesjährige Veranstaltung sorgte jedoch in Indien für Schlagzeilen, da drei der Redner ziemlich umstrittene Aussagen zur menschlichen Frühgeschichte machten.

 

 

Wie National Public Radio berichtet, sorgte insbesondere Nageswara Rao, Vize-Rektor der südindischen Andhra University, für große Diskussionen unter den Teilnehmern. Er hatte behauptet, dass die hinduistische Gottheit Ravana in vorgeschichtlicher Zeit 24 verschiedene Flugobjekte von unterschiedlicher Größe und Fähigkeiten besaß und dass in Indien bereits vor Jahrtausenden Babys im Reagenzglas gezeugt wurden.

 

Unterdessen behauptete Ashu Khosla, ein hochrangiger Paläontologe an der Panjab University in der nordindischen Stadt Chandigarh, dass der hinduistische Schöpfergott Brahma die Dinosaurier erschaffen habe.

 

Die wahrscheinlich wissenschaftlich ketzerischste Aussage machte aber wohl der Gelehrte Kannan Jegathala Krishnan, der Albert Einsteins Relativitätstheorie als „einen großen Fehler" beschrieb und auch Isaac Newton kritisierte, dass er eigentlich nicht wirklich verstanden habe, wie die Schwerkraft funktioniert.

 

Dies wurde den drei Wissenschaftlern deshalb besonders übelgenommen, weil sie ihre Rede vor 5.000 Kindern vorgetragen hatten. Die völlig überraschten Organisatoren der Konferenz verurteilten diese Aktion entsprechend und waren darüber erstaunt, wieso sie „solche irrationalen Ideen ausschwafeln".

 

Da es nun zu spät ist, irgendwas gegen diese kontroversen Behauptungen zu tun, will man zumindest für zukünftige Veranstaltungen Vorkehrungen treffen und schon im Vorfeld sicherstellen, dass derartige seltsame wissenschaftliche Aussagen nicht mehr vorkommen.

 

Doch sind diese Behauptungen tatsächlich so fern jeder Realität? Nein! Denn gerade die antike indische Literatur steckt voller Hinweise auf eine technisch sehr hohe Zivilisation bzw. außerirdische Intervention. In den ältesten indischen Epen »Mahabharata« sowie »Ramayana« werden unter anderem diverse Fluggeräte (Vimanas) detailliert beschrieben und wie die Götter (Außerirdische) damit verheerende Kriege am Himmel führten.

 

Diese beiden Epen lesen sich wie ein moderner Science-Fiction-Roman, obwohl es nach langer Zeit mündlicher Überlieferung wohl erst zwischen 440 v. Chr. und 330 n. Christus niedergeschrieben wurde und Ereignisse beschreibt, die bereits vor Jahrtausenden stattgefunden haben sollen.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

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