02.01.2017

Setzt Südkorea bald Roboter zur Grenzsicherung ein?

Südkorea ist mit der Entwicklung eines bemannten Roboters beschäftigt, der zukünftig auch zur Sicherung der Grenze zu Nordkorea eingesetzt werden könnte.

 

Rund 30 Ingenieure des südkoreanischen Unternehmens »Han- kook Mirae Technology« arbeiten bereits seit etwa einem Jahr an dem Roboter »METHOD-2« und obwohl seine Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, sind die Forscher schon jetzt mit bisherigen Erfolg des knapp vier Meter hohen und rund 1,5 Tonnen schweren Koloss sehr zufrieden. Allein seine massiven Metallarme wiegen jeweils fast 150 Kilo und mit seinen kräftigen Händen sowie riesiger Statur bietet er einen furchterregenden Anblick - als wäre er gerade einem Science-Fiction-Film ent- sprungen.

 

Wie der Firmenchef Yang Jin-Ho in einem Interview mit dem Wissenschaftsportal »Phys.org« berichtete, fand der erste Test bereits am vergangenen Dienstagnachmittag in Gunpo statt und der Prototyp habe einen sehr gute Ergebnisse erzielt. Natürlich ist er noch nicht perfekt und es müssen noch einige Verbesse-rungen durchgeführt werden aber es ist geplant, ihn bis Ende 2017 für umgerechnet acht Millionen Euro auf den Markt bringen zu können. „Unser Roboter ist der weltweit erste bemannte, zwei- beinige Roboter und wird zu dem Zweck gebaut, um in extrem gefährliche Gebiete eingesetzt zu werden, in die Menschen nicht (ungeschützt) gehen können", sagte Jin-Ho.

 

Die Industrie, Handwerk sowie Unterhaltungsbranche sollen schon Interesse an ihren Roboter gezeigt haben und es gäbe sogar die Anfrage, ob man METHOD-2 auch zur Sicherung der nordkoreanischen Grenze einsetzen könnte.

 

 

© Fernando Calvo

 

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