11.04.2019

England: »Bestie von Dartmoor« hat Hund attackiert

Die englische Polizei hat die Pfotenabdrücke einer großen exotischen Katze entdeckt, die schon lange in Verdacht steht, frei in der Gegend umherzustreifen.

 

Schon seit vielen Jahren machen Geschichten von Panthern und anderen Großkatzen Schlagzeilen, die durch die britische Landschaft streifen sollen und immer wieder von der Bevölkerung beobachtet werden. Sie bilden die Grundlage für zahlreiche Legenden, darunter die von der »Bestie von Dartmoor«, der »Bestie von Bolton« sowie von der »Bestie vom Bodmin Moor«. Jetzt haben die Behörden in Cornwall jedoch überzeugende Beweise entdeckt, die diese Geschichten zu bestätigen scheinen und die ganzen Skeptiker, die sich bisher über die Augenzeugen lustig gemacht haben, mundtot machen könnte.

 

 

Der 23-jährige James Stephenson aus dem Ort Callington in der Nähe von Dartmoor im Südosten von Cornwal schlug kürzlich Alarm, nachdem sein Hund Marley von einer Kreatur angegriffen wurde, die große, tiefe Kratzwunden auf seiner Schulter hinterließ. Kurz vor diesem Angriff hatte er noch eine große Katze gesehen, die in seinem Garten herumstreunte.

 

Als die Polizei später den »Tatort« untersuchte, fand sie große katzenartige Pfotenabdrücke im Boden. „Ein Polizeibeamter suchte das Grundstück auf und lokalisierte die Pfotenabdrücke im Garten", sagte ein Polizeisprecher des Bezirks Devon und Cornwall dem The Telegraph. „Wir baten die RSPCA um Rat und machten einen Gipsabdruck von den Spuren, die sie einer Großkatze zugehörig bestätigten.“ Die RSPCA (Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals) ist die älteste und größte Tierschutzorganisation der Welt und gehört zu den größten Spendenorganisationen in Großbritannien. „Im Laufe der Jahre gab es in Devon und Cornwall eine Reihe ähnlicher Berichte. Es gibt aber keine Hinweise darauf, dass solche Tiere eine Gefahr für den Menschen darstellen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie eher menschlichen Kontakt vermeiden und nur dann eine Gefahr darstellen, wenn sie in die Enge getrieben werden. Wenn ein solches Tier gesichtet wird, sollte man sich dem nicht annähern," rät der Polizeisprecher.

 

„[Marley] hatte eine große, tiefe Wunde an seinem linken Vorderbein sowie eine zwischen seinen Zehen", schilderte James Stephenson die Verletzungen seines Hundes. „Und auf seiner linken Schulter war ein großer schwarzer Krallenabdruck, so als ob eine schlammverdreckte Kralle seine Seite geschrammt hätte. Die RSPCA erklärte, dass die Katze sehr wahrscheinlich schon etwas erbeutet hatte und es in unserem Garten fraß. Deshalb hatte sie es gar nicht auf Marley abgesehen; sie wollte nur ihre Beute verteidigen, als sie ihn attackierte."

 

Man vermutet, dass Mary Chipperfield, eine ehemalige berühmte Zirkusbesitzerin, drei ihrer Großkatzen in Dartmoor freigelassen hat, nachdem sie ihren Zoo in Plymouth 1978 schliessen musste und sich diese Tiere in Großbritannien vermehrt und ausgebreitet haben.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

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