07.01.2019

Erneut abgetrennter Fuß an US-Pazifikküste angespült

Das makabre Rätsel um die abgetrennten Füße, die seit Jahren an die Pazifikküste der Vereinigten Staaten und Kanada angeschwemmt werden, wurde diese Woche um einen neuen Fall erweitert.

 

Wie The Seattle Times schreibt, wurde am 01. Januar erneut ein zerstückelter Fuß an die Küste angespült, diesmal auf Jetty Island, einer künstlich angelegten Insel und Park im US-Bundesstaat Washington. Die Polizei erhielt am Neujahrstag kurz nach 14.00 Uhr den Anruf einer Strandspaziergängerin, die an einem Strand von Jetty Island einen Stiefel gefunden hatte, in dem ein abgetrennter Fuß steckte. Laut dem Everett Police Department handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen menschlichen Fuß, doch es läge nun an dem Snohomish County Medical Examiner's Office, den Fuß nach ihrer Untersuchung offiziell als menschlich zu bestätigen sowie zu versuchen, die Identität zu ermitteln. Der Stiefel schien auf jeden Fall bereits „einige Zeit" im Wasser gewesen zu sein, so die Polizei in einer Pressemitteilung.

 

 

Seit über zehn Jahren rätselt man mittlerweile, woher diese an den Küsten der USA und Kanadas angespülten Füße herkommen. Es begann im Sommer 2007, als erstmals ein Paar rechte, menschliche Füße innerhalb von nur sechs Tagen an einem Strand der kanadischen Provinz British Columbia aufgefunden wurden. Nur ein Jahr später entdeckte man weitere fünf Füße und auch in den folgenden Jahren wurden noch weitere sechs abgetrennte Füße an die kanadischen Pazifikstrände gespült. Weitere fünf wurden auch an der Küste des amerikanischen Pazifiks im Nordwesten der USA gefunden, wodurch sich die Gesamtzahl auf 18 erhöhte. In den meisten Fällen handelte es sich um den rechten Fuß und stets stecken sie noch in Sport- oder Wanderschuhe.

 

Einige spekulieren, dass diese angeschwemmten Füße das Produkt eines Serienmörders oder vielleicht Opfer von Menschenhändler waren. Andere bevorzugen die Theorie, dass es sich um die Leichenteile von Passagieren eines vermissten Flugzeugs oder Schiffs handelt, das im Pazifischen Ozean verunglückte. Die Ermittler konnten einige Opfer identifizieren und feststellen, dass ein Selbstmord oder eine natürliche Ursache sehr unwahrscheinlich erscheinen. Eine andere Hypothese ist, dass die Füße von Menschen stammen, die 2004 dem katastrophalen Tsunami in Sumatra zum Opfer fielen.

 

Dass menschliche Leichen oder Leichenteile an Küsten gespült werden, ist im Grunde nicht ungewöhnlich und kann die verschiedensten Ursachen haben aber dass es stets nur die Füße sind und diese auch noch ausschließlich mit Sport- bzw. Wanderschuhe bekleidet sind, ist äußerst merkwürdig und macht den Fall so mysteriös.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

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