16.07.2019

Neue Hinweise zum rätselhaften Verschwinden von MH370

Die Ermittler, die das Schicksal von Flug MH370 der Malaysia Airlines untersuchen, haben neue Informationen zu den letzten Stunden des Flugzeugs.

 

Was genau mit der Maschine der Malaysia Airlines mit der Flugnummer 370 geschah, nachdem sie am 8. März 2014 vom Kuala Lumpur International Airport gestartet ist, ist immer noch eines der gravierendsten Rätsel in der Luftfahrtgeschichte. Bis heute konnten die Überreste des Flugzeugs nicht aufgespürt werden und die zwölf Besatzungsmitgliedern sowie 227 Passagieren wurden schließlich formell für tot erklärt.

Ende Juli 2018 veröffentlichten die Behörden in Malaysia dann ihren Abschlussbericht zu dem Fall, in dem sie zugaben, dass sie „die wahre Ursache für das Verschwinden von MH370 nicht ermitteln konnten". Eine unabhängige Untersuchung durch eine Expertengruppe deckte später auch noch Unstimmigkeiten in den Daten auf, die darauf hindeuteten, dass sie unvollständig und möglicherweise sogar manipuliert worden waren. Laut Gruppenleiter Victor Iannello wurden Unregelmäßigkeiten in den Protokollen der Kommunikation zwischen dem MAS Operations Dispatch Center und den Dienstleistern gefunden, welche die Funknachrichten im Rahmen des ACARS (Aircraft Communications Addressing and Reporting System) zwischen Verkehrsflugzeugen und Bodenstationen weiterleiten.

 

Nun deuten neueste Ermittlungsergebnisse, die auf einer Analyse umfangreicher Boeing-Flugdaten basieren, darauf hin, dass der Pilot von MH370 das Flugzeug bis zum Schluss unter Kontrolle hatte, da einige der anormalen Kurven des Flugzeugs nur manuell und nicht per Autopilot erreicht werden konnten. Dies bedeutet, dass der Pilot das Flugzeug und alle seine Passagiere absichtlich zum Absturz gebracht haben könnte. „Unter den Ermittlern der Luftfahrt- und Nachrichtendienste besteht der starke Verdacht, dass er klinisch depressiv war", schreibt der Luftfahrtspezialist William Langewiesche im The Atlantic.

 

Bereits im Mai 2018 hatte die Fernsehsendung 60 Minutes Australia eine eigene Untersuchung zum Verschwinden des Flugzeugs durchgeführt, in dessen Rahmen die Experten ebenfalls zu dem Schluss kamen, dass der Pilot sehr wahrscheinlich Selbstmord begehen wollte und die Maschine absichtlich ins Meer abstürzen ließ (wir berichteten).

 

Diese Theorie wird wohl nur dann endgültig entkräftet werden können, wenn es tatsächlich eines Tages gelingen sollte, das Wrack oder den Flugschreiber der Maschine zu finden und zu bergen.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

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