19.07.2019

Neue Informationen zur rätselhaften Ostsee-Anomalie

Acht Jahre nach ihrer Entdeckung kehrte das Team von »OceanX« am 8. Juni an die gleiche Stätte am Grund der Ostsee zurück.

 

Unter der Ostsee-Anomalie versteht man die Struktur, die das schwedische »Ocean X«-Schatzsucherteam um Peter Lindberg und Dennis Åsberg während ihrer Suche auf dem Grund der nördlichen Ostsee in der Mitte des Bottnischen Meers im Juni 2011 auf einem Sonarbild entdeckten. Es befindet sich in rund 80 Metern Tiefe und weist eine etwa 60 Meter durchmessende annähernd kreisrunde Struktur auf. Das Team vermutet, dass das Sonarbild möglicherweise ein Objekt zeigt, das nicht natürlichen Ursprungs ist. Ihre Theorie wird dadurch bekräftigt, dass Analysen bestätigt haben, dass ein Teil der Struktur von verbranntem organischem Material bedeckt wird und sie vom natürlichen Untergrund getrennt liegt. Laut den Tauchern, die sich die Struktur genauer angesehen haben, sieht es wie eine Scheibe aus, die auf einer Anhöhe ruht.

Das führte in den Medien zu Spekulationen, dass es sich um ein versunkenes außerirdisches Raumschiff handeln könnte. Eine weitere Hypothese lautete, dass man es mit den Spuren einer vor langer Zeit untergegangenen Zivilisation zu tun haben könnte. Experten und Wissenschaftler hingegen konnten diese in der Tat seltsame Struktur zwar nicht schlüssig erklären, waren sich aber schnell einig, dass das Bild höchstwahrscheinlich eine natürliche geologische Formation darstellt.

 

Nun wollte das schwedische Ocean X-Team mit einigen ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugen (ROV) die Umgebung der Anomalie erneut erkunden, stießen aber auf ein ungewöhnliches Phänomen, denn der Kompass der ROVs spielte in der Nähe der Struktur verrück, was den Einsatz der Fahrzeuge stark behinderte. Wie die Teammitglieder dem Daily Express schilderten, trat exakt das gleiche Problem mit dem Kompass auch bei ihrem ersten Tauchgang zu der Struktur in 2011 auf. Sie konnten feststellen, dass ihre elektronischen Geräte stets dann versagten, sobald sie eine bestimmte Tiefe in der Nähe der Anomalie erreichen. „Wegen der furchtbaren Sicht und des Kompasses, der durchdrehte, war es sehr schwierig, zu erfassen, wo sich das ROV befand", erklärte der Forscher Peter Lindberg. „Der Kompass entwickelte ein Eigenleben und das Kabel war die ganze Zeit verhakt."

 

Abgesehen von der sogenannten Ostsee-Anomalie entdeckte das Team auch mauerartige Strukturen, die dort nur 20 cm unter dem Meeresboden begraben liegen.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: oceanexplorer.se

Sonaraufnahme der Anomalie
Sonaraufnahme der Anomalie

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