01.10.2017

Wegen rätselhafter »Schallwaffe«:

USA ziehen ihre Beamten aus Kuba ab

Die US-Behörden warnen ihre Bürger vor Reisen nach Kuba, nachdem ihre dort ansässigen Diplomaten von einer Reihe mysteriöser »Schall-Angriffe« auf attackiert wurden. Gleichzeitig zogen sie mehr als die Hälfte ihres Botschaftspersonals von der Insel ab.

 

Wie der US-Sender MSNBC berichtet, ist dies die Konsequenz der US-Regierung, nachdem bis heute insgesamt 21 US-Beamte auf eine nicht näher identifizierte Art und Weise attackiert wurden. Man vermutet, dass es sich um einen gezielten Beschuss auf die Botschaftsmitarbeiter mit einer Schallwaffe handelt, die laut dem U.S. Department of State folgende Symptome hervorrufen kann: Hörverlust, Schwindel, Tinnitus, Gleichgewichtsprobleme, visuelle Beschwerden, Kopfschmerzen, Müdigkeit, kognitive Probleme sowie Schlafstörungen. 

Der tatsächliche Umfang des mysteriösen Phänomens wurde erst im August von der US-Regierung erkannt - ganze neun Monate nach dem ersten Vorfall (wir berichteten). Bisher wurde keine offizielle Erklärung dazu abgegeben und obwohl bereits das FBI, die US-Nachrichtendienste sowie US-Geheimdienste ihre Ermittlungen aufgenommen haben, konnten sie keinerlei Hinweise darauf finden, was die Ursache oder die Quelle für diese rätselhaften Symptome sind. Die Beziehungen beider Länder haben sich durch den Vorfall deutlich verschlechtert und Außenminister Rex Tillerson drohte sogar damit, die diplomatische Vertretung auf Kuba, die erst 2015 wiedereröffnet worden war, wieder zu schließen.

 

Die US-Regierung beschloss nun, vorerst 60 Prozent ihres Botschaftspersonals aus Kuba abzuziehen und ihre Bürger aufzufordern, Reisen in das Land zu meiden. Man ließ nur noch so viele Mitarbeiter in der US-Botschaft in Havanna zurück, wie es nötig ist, um die nötigsten Anforderungen erfüllen zu können - allerdings werden keine gewöhnlichen Visa mehr ausgestellt.

 

Es scheint, als würde derjenige, der hinter den vermeintlichen Anschlägen steckt, beabsichtigen, die diplomatischen Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern zu gefährden. Wer jedoch dahinter steckt und aus welchen Gründe, ist zumindest im Moment noch völlig unklar. Die vielleicht wichtigste Frage, die wir uns stellen sollten, lautet deshalb: Wer profitiert eigentlich am meisten davon?         

 

© Fernando Calvo*, Foto: U.S. Department of State

 

VIDEO: 

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