10.02.2016

Die »kleinen Leute« aus den Legenden der Indianer

Indianischen Legenden zufolge befindet sich im Nordosten der USA, zur kanadischen Grenze, der Lebensraum eines rätselhaften Volkes, das lediglich von kindsgroßer Statur ist und eine grünliche Haut besitzt.

 

Diese kleinen humanoiden Wesen werden von dem indigenen Volk der Ojibwa »Bagwajiwinini« oder auch »Wilder Mann« genannt, andere Indianerstämme haben unterschiedliche Namen für sie und bezeichnen sie unter anderem als »Apa'iins« oder »Pai'iins«, was so viel wie »kleine Leute« bedeutet. Sie werden als höchstens 90 cm große Geschöpfe mit grünlicher Haut beschrieben, die in den riesigen, dunklen Wäldern Minnesotas leben und sich dort in den bis zu einen Meter hohen Farngewächsen bestens den Blicken der Menschen entziehen können. Es gibt bei den Indianern viele Geschichten, die von den Bagwajiwinini handeln und teilweise darüber berichten, dass sie sogar Menschen entführen. In einem Punkt stimmen die Legenden dieser vielen verschiedenen Indianerstämme überein: Wenn man diese Wesen sieht, sollte man sie einfach nur in Ruhe lassen und sofort verschwinden.

 

Aber auch aus dem benachbarten Bundesstaat Massachusetts gibt es zahlreiche historische und aktuelle Sichtungen ähnlicher Wesen, die dort »Puckwudgie« genannt und als sehr aggressiv bezeichnet werden. Diese kleinen Kreaturen werden sogar für einige Selbstmorde und Entführungen verantwortlich gemacht. Vor allem in Hockomock Swamp, einem flachen Sumpfgebiet, das von den lokalen Indianern als ein verfluchtes, böses Land verrufen gilt.

 

William Russo lebte sehr lange in diesem Gebiet, das auch »Bridgewater Triangle« genannt wird, weil es dort zu häufigen paranormalen Vorfällen und UFO-Sichtungen kommt. Russo berichtete über seine eigene Begegnung mit diesen Kreaturen. Er war mit seinem Hund gegen Mitternacht südlich des Hockomock Swamp spazieren gewesen, als ein nur 60 bis 90 cm großes Wesen plötzlich etwa drei Meter vor ihm auftauchte. Er hatte es erst unter dem Licht der Straßenbeleuchtung bemerkt und es versuchte, irgendwelche Worte zu sprechen und gestikulierte, dass Russo näher kommen solle. Russo hatte noch nie zuvor von den Pukwidgies gehört und erfuhr erst nach diesem Vorfall von ihrer Existenz und ihren Legenden.

 

Eine Indianerin vom Volk der Ojibwa schilderte, dass ihr Sohn einen Bagwajiwinini beobachtet habe, der Flöte spielte. Ein anderer Zeuge, ebenfalls von den Ojibwa, erklärte, dass sich er und sein Sohn während der Jagd verloren hatten und er seinen Sohn unter dem Wurzelwerk eines Baums wiederfand, aus dem nur noch seine Beine herausragten. Er zog sein Sohn heraus und dieser erzählte ihm, dass ihn die Bagwajiwinini geschnappt und unter die Erde gezogen hätten.

 

© Fernando Calvo*

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