30.05.2015

Viele Legenden der Aborigines haben realen Hintergrund

Die australische »University of New South Wales« in Sydney hat eine spezielle Forschergruppe namens »Indigenous Astronomy Group«, die sich mit den alten Überlieferungen der australischen Ureinwohner befasst und sie auf ihren Wahrheitsgehalt prüft. Dabei kamen sie bisher zu erstaunlichen Ergebnissen.

 

Vor rund 40.000 bis 60.000 Jahren besiedelten die ersten Menschen den australischen Kontinent, aus denen die heutigen Ureinwohner (Aborigines) hervorgingen. Sie selber sehen ihre Wurzeln jedoch in der Traumzeit, einer raum- und zeitlosen Welt aus der heraus in einem Schöpfungsprozess erst alles entstand. Die Aborigines kennen unzählige Geschichten aus dieser Traum- zeit, die auch zum großen Teil ihr Leben und Handeln bestimmt. Es gibt aber auch viele Legenden über Ereignisse, die eindeutig nach diesem Schöpfungsmythos stattgefunden haben sollen, lassen sich die zumindest irgendwie nachweisen? Ja … in der Tat!

 

Die australischen Forscher sind durch ihre Untersuchungen überzeugt, dass viele der mündlichen Überlieferungen und Le- genden der australischen Ureinwohner reale Ereignisse be- schreiben, die sich auch belegen lassen. So berichten die Mythen vom Stamm der Gunditjmara zum Beispiel von einer gewaltigen Welle, die den Meeresspiegel vor etwa 10.000 Jahren enorm ansteigen lassen haben soll und alles Leben tötete, was sich unterhalb der hohen Berge befand. Anhand der von den Gunditjmara exakt beschriebenen Orte, konnten die Wissenschaftler dort tatsächlich in Höhen zwischen 500 und 1.000 Metern Meeresablagerungen ausfindig machen, die eine große Flut bestätigen.

 

Doch nicht nur solche furchterregende Naturkatastrophen, auch astronomische Ereignisse konnten in ihren alten Legenden jetzt nachgewiesen werden. Ein in ihren Geschichten präzise be- schriebener Feuerball, der hell leuchtend über den Himmel zog, bevor er explodierte, konnte als großer Meteorit identifiziert werden, der vor 4.700 Jahren in Australien einschlug und dut- zende von Einschlagkratern hinterließ.

 

Solche Analysen der Mythen von Ureinwohnern zeigen deutlich, dass unsere Vorfahren sehr wohl das beschrieben, was sie sahen oder erlebten und es durchaus keine Hirngespinste oder Übertreibungen waren. Lediglich in ihren Beschreibungen waren sie natürlich etwas eingeschränkt, da sie bei Weitem nicht den Wortschatz zur Verfügung hatten, den wir heute nutzen. Leider lassen sich aber nicht alle Mythen der Aborigines auf reale Hintergründe hin untersuchen, da viele Geschichten auch ge- heim sind und nur sehr wenige Auserwählte aus ihrer Gemein-schaft Zugang zu diesem Wissen erhalten.

 

 

© Fernando Calvo, Foto: Mark O'Neil

Die zentrale Figur der Schöpfungsgeschichte: Die »Regenbogenschlan- ge«. Sie verschmelzt zwei wichtige Prinzipien, welche die Einheit von Geist und Materie darstellen.
Die zentrale Figur der Schöpfungsgeschichte: Die »Regenbogenschlan- ge«. Sie verschmelzt zwei wichtige Prinzipien, welche die Einheit von Geist und Materie darstellen.

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