17.12.2017

Britischer Ex-Minister warnt vor möglicher Alieninvasion

In einem Interview hat der ehemalige Mitarbeiter des britischen Verteidigungsministeriums (MOD) und UFO-Forscher, Nick Pope, erzählt, dass die britische Regierung offenbar keinerlei Pläne ausgearbeitet habe, um bei einer möglichen Invasion durch Außerirdische reagieren zu können.

 

Pope war bis 2006 beim britischen Verteidigungsministerium tätig und zwischen 1991 und 1994 für die Untersuchung von UFO-Fällen in Großbritannien zuständig. Später widmete er sich gänzlich der Erforschung dieses Phänomens und schrieb zahlreiche Bücher und Publikationen zu dem Thema. Wie Pope nun in dem Gespräch mit der britischen Tageszeitung The Sun berichtete, könne er zwar keinen bestimmten Grund benennen, warum es keinen solchen Plan für den Fall einer Auseinandersetzung mit Außerirdische gibt, doch er vermutet, dass es daran liege, dass die britische Regierung wahrscheinlich davon ausgeht, dass ein solcher Besuch technisch unmöglich sei. Deshalb würden sie sich offenbar nicht einmal die Mühe machen, einen solchen Plan für den Notfall zu entwickeln.

 

Pope selbst sieht die Sache wesentlich ernster. Er meint, dass auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass eine fremde, außerirdische Zivilisation zu uns kommt, nur bei einer Million zu eins läge, dieses Risiko dennoch einkalkuliert werden müsste und auf das Schlimmste vorbereitet sein sollte. Deshalb hat er seine langjährigen Erfahrungen im Verteidigungsministerium als Basis genommen, um einen Strategieplan zu erstellen, der aufzeigen soll, wie die britische Regierung sehr wahrscheinlich auf einen außerirdischen Angriff reagieren wird. „Das Schriftstück stützt sich dabei auf die freigegebenen Kriegspläne gegen den Irak sowie auf mein Wissen über UFOs und außerirdisches Leben. Das ist genau die Art von strategischem Dokument auf höchstem Level, das Politiker und hohe Beamte benötigen, um die sehr schnellen und wichtigen Entscheidungen treffen zu können."

 

Seine Prognose geht davon aus, dass das Vereinigte Königreich gemeinsam mit der NATO und den Vereinten Nationen ihre Luftwaffe und Marine einsetzen wird, um die außerirdischen Invasoren mit Raketen zu attackieren. Pope argumentiert weiter, dass wir als letztes Mittel sogar auf unsere nuklearen Waffen zurückgreifen müssten - aber selbst dann wären wir mit ziemlicher Sicherheit unseren interplanetarischen Eroberern weit unterlegen. Als eine weitere Verteidigungsstrategie sieht er auch die Entwicklung einer neuen biologischen Waffe vor, um die Aliens zu stoppen oder starke Energiestrahlen, um deren Raumschiffe auszuschalten. Aber unsere Erfolgsaussichten sieht er als äußerst gering ein.

 

Aber müssen Außerirdische denn zwangsläufig feindlich gesinnt sein? Nun, wenn man davon ausgeht, dass interstellare Raumfahrt auch für technisch fortschrittliche Zivilisationen grundsätzlich nur mit maximal 10% der Lichtgeschwindigkeit möglich sein wird - wovon die meisten Wissenschaftler ausgehen -, dann ist die Wahrscheinlich sehr groß, dass Aliens, die zu uns finden unseren Planeten auch bewohnen wollen. Denn keine Zivilisation verlässt seinen Heimatplaneten, wenn es nicht nötig ist und zwischen bewohnbaren Himmelskörpern sind die Distanzen riesig. Das bedeutet, dass jene Spezies, die zu uns kommt, aus irgend einem Grund ihren Planeten verlassen musste und nach ihrer Jahrhunderte - oder Jahrtausende - langen Reise ganz sicher nicht nur einen Zwischenstopp auf der Erde machen werden. Nachdem sie endlich einen lebensfreundlichen Planeten gefunden haben, werden sie mit Sicherheit nicht wieder in ihr Raumschiff steigen und weitere zig Generationen durchs Universum reisen. Die rund sieben Milliarden Menschen könnten für sie vergleichsweise primitiv sein und bestenfalls als Sklaven für ihre Ziele dienlich sein, wenn sie unseren Planeten übernehmen.

 

© Fernando Calvo*

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