13.11.2018

Hollywood-Star in Serie zu »Britischem Roswell« dabei

Die geplante TV-Serie »Rendlesham« basiert auf Vorfälle, die sich 1980 auf einem US-Luftwaffenstützpunkt in der Nähe des britischen Dorfes Rendlesham ereignet haben und bei denen außerirdische Raumschiffe im Mittelpunkt standen.

 

Wie nun bekannt geworden ist, soll die Verfilmung etwas Hollywood-Power bekommen, denn der Hollywood-Star Laurence Fishburne wird nicht nur eine Hauptrolle übernehmen, er beteiligt sich auch als geschäftsführender Produzent an der TV-Serie über das auch als »Britisches Roswell« bezeichnete Ereignis. Produziert wird es von der britischen Produktionsfirma Eleventh Hour Films, international vermarkten wird es allerdings Sony Pictures Television.

 

Matrix- und Marvel-Star Fishburne spielt Tyrone, einen pensionierten amerikanischen Flieger, der während des Kalten Krieges auf dieser US-Basis in Rendlesham stationiert war. Mit seiner Frau Carol und seinem Sohn Brock kehrt Tyrone in die Gegend zurück, um Carols sterbenden Vater zu besuchen, und ist gezwungen, sich jenen mysteriösen Ereignissen aus der Vergangenheit zu stellen, die ihn sein ganzes Leben lang verfolgt haben. Die Serie soll als Anthologie abwechselnd in der Vergangenheit und in der Gegenwart erzählt werden, sie beginnt in den 80er-Jahren und endet im fernen Jahr 2020.

 

Start der Serie und welcher Sender sie übertragen wird, ist noch nicht bekannt.

Symbolbild
Symbolbild

Der UFO-Vorfall von Rendlesham Forest

Es ist der am meisten bekannte UFO-Vorfall aus Großbritannien und auch jetzt, über 35 Jahre später, laufen immer noch Untersuchungen, um herauszufinden, was damals zwischen dem 26. und 28. Dezember 1980 eigentlich im Rendlesham Forest wirklich geschah.

 

Es begann am frühen Morgen des 26. Dezember, als man auf dem Luftwaffenstützpunkt Bentwaters-Woodbridge Lichter beobachtete, die im nahen Rendlesham Forest niedergingen. Man vermutete einen Flugzeugabsturz und eine Einheit der US-Army machte sich sofort zum Unglücksort auf.

 

Was sie dort jedoch zu sehen bekamen, klingt wie aus einem Science-Fiction-Roman. Denn je mehr sich die Soldaten der vermeintlichen Absturzstelle näherten, desto heller wurde das Licht, das von einem seltsamen Objekt am Boden ausging und desto schlechter wurde auch der Funkkontakt mit der Basis. Der leitende Sicherheitsoffizier James Penniston trat sogar an das Objekt heran, berührte es und zeichnete sich die mysteriösen Symbole auf, die auf der Oberfläche des Objektes zu sehen waren.

 

Gemäß den Berichten der Soldaten zufolge, wurde das Licht des UFOs nach ca. 25 Minuten plötzlich stärker, dann begann sich das Objekt geräuschlos vom Boden abzuheben und flog mit enormer Geschwindigkeit davon. Spätere Untersuchungen der Stelle konnten drei Vertiefungen im Boden als Landespuren identifizieren und eine erhöhte Radioaktivität feststellen.

 

Der zweite Vorfall ereignete sich in der Nacht des 28. Dezember 1980, als wiederholt Lichter über dem Rendlesham Forest gesichtet wurden. Die Zeugen berichteten später, dass sie ein pulsierendes, rot-oranges Licht im Wald beobachtet hätten, das seltsame Zickzack-Manöver zwischen den Bäumen vollzog. Die Soldaten verfolgten das Licht bis zu einem Feld am Waldrand, wo es zu explodieren schien, doch eine sofort eingeleitete Suche konnte keinerlei Hinweise auf eine Explosion entdecken.

 

Kurz darauf tauchten aber andere unbekannte Flugobjekte plötzlich am Himmel auf, die mit roten, blauen und grünen Lichtern versehen waren. Eines der Objekte kam sofort auf die Männer zugeflogen und blieb über ihnen in der Luft stehen. Sie konnten es als diskusförmig mit Lichtern an den Rändern erkennen. Dann wurden die Männer von einem roten Lichtstrahl erschreckt, das aus dem UFO schoss und nur wenige Meter von ihnen entfernt den Boden traf. Schließlich entfernte sich das Objekt schnell wieder und verschwand mit den anderen Objekten aus der Sicht der Soldaten. Anschließend konnten die Lichter aber noch über zwei Stunden lang von der Militärbasis aus beobachtet werden.

 

Da es zu diesem Vorfall nicht nur zivile Augenzeugen gab, sondern die meisten der Beteiligten vom britischen und US-Militär stammen und als glaubwürdig eingestuft wurden, erlangte der Rendlesham-Forest-Zwischenfall durch Presse und Medien seine weltweite Bekanntheit.

 

 

© Fernando Calvo*, Fotos: Pixabay, CC0 Creative Commons/Art Streiber

Laurence Fishburne
Laurence Fishburne

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