30.07.2019

Neue Zeugen zum legendären Pascagoula-UFO-Vorfall

Zwei weitere Personen haben sich überraschend gemeldet und behaupten, Augenzeuge des legendären UFO-Vorfalls von Pascagoula gewesen zu sein, der sich vor Jahrzehnten im US-Bundesstaat Mississippi zugetragen hat.

 

Der Pascagoula-Vorfall

Laut Protokoll ereignete sich der Vorfall am Abend des 11. Oktober 1973 in der Stadt Pascagoula im US-Bundesstaat Mississippi und betraf die zwei Fischer Charles Hickson (damals 42) und Calvin Parker (19). Sie berichteten, dass sie sich gerade am Ufer des Pascagoula River aufhielten, als sie ein zischartiges Geräusch hörten und plötzlich ein ovales »Objekt« von etwa 2,5 m Breite in ihrer Nähe erschien, das knapp einen halben Meter über dem Boden schwebte. Dann habe sich am UFO eine Tür geöffnet und drei etwa 1,80 m große, humanoide Wesen seien entstiegen, die Hickson und Parker wehrlos machten, um sie anschließend in ihr Raumschiff »hineinschweben« zu lassen - allerdings, während Hickson schilderte, er wäre paralysiert oder betäubt worden, war Parker der Meinung, er sei vor Schreck ohnmächtig geworden.

In dem Raumschiff soll Hickson von einem großen, fußballförmigen mechanischen Auge untersucht worden sein, das seinen Körper zu scannen schien. Parker hingegen hatte keine direkten Erinnerungen daran, was mit ihm im Inneren des UFOs geschehen sei, obwohl er später, während einer hypnotischen Regression, einige vage Details erzählen konnte.

 

Die außerirdischen Wesen konnten sie wie folgt beschreiben: Sie sollen keine Augen und anstelle von Nase und Ohren »karottenähnliche« Wucherungen sowie anstatt einen Mund einen Schlitz gehabt haben. Auch hätten sie nur ein Bein besessen und ihre Köpfe hatten keinen sichtbaren Hals und waren offenbar direkt mit ihren Schultern verbunden. Ihre Haut war blass und faltig und an den Enden ihrer Arme befanden sich Hummer-ähnliche Greiforgane.

 

Die Männer behaupteten, dass die Aliens sie nach ca. 15 bis 20 Minuten wieder schwebend zum Flussufer zurückbrachten, wobei Hicksons Füße teilweise völlig schlaff den Boden entlang geschleift wurden. Sie schilderten, dass sie noch etwa 45 Minuten lang völlig verschreckt in einem Wagen gesessen hätten, bevor sie versuchten, ihren Vorfall den Beamten auf der Keesler Air Force Base zu melden, sie wurden jedoch aufgefordert, zur Polizei zu gehen. Um etwa 22:30 Uhr erreichten die beiden das Jackson County Sheriff's Department in Mississippi, wo sie ihren Bericht über das Geschehene abgaben und von den Polizeibeamten dazu befragt wurden. Da die Polizei ihrer Geschichte sehr skeptisch gegenüberstand, bestanden Hickson und Parker sogar auf einen Lügendetektortest, der ihre Ehrlichkeit bestätigen sollte.

 

Neue Augenzeugen brechen ihr Schweigen

Im März dieses Jahres nahm der Fall eine überraschende Entwicklung, denn es hatten sich drei Personen gemeldet, die behaupten, Zeuge dieses UFO-Vorfalls gewesen zu sein und waren auch bereit, ihre Geschichten zum ersten Mal öffentlich zu erzählen (wir berichteten). Offenbar hat das neu entstandene Interesse für den Fall mit der Veröffentlichung des Buches »Pascagoula - The Closest Encounter: My Story« zu tun, in dem der mittlerweile 65-jährige Parker sein damaliges Erlebnis aufarbeitet und detailliert beschreibt oder mit der feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel, die in Pascagoula an das historische Ereignis erinnern soll (wir berichteten).

 

Sicherlich wird aber auch der mittlerweile in der Öffentlichkeit offene Umgang mit dem Thema die Zeugen dazu bewogen haben, ihr jahrelanges Schweigen zu brechen, denn nun haben sich zwei weitere Augenzeugen gemeldet, die damals jenes unbekannte Flugobjekt beobachtet haben wollen, das Parker und Hickson an Bord nahm.

 

Wie Joey Nelson dem Clarion Ledger berichtete, befand er sich mit zwei Freunden in dieser Nacht etwa 16 Kilometer außerhalb von Pascagoula, als sie eine große Lichtkugel am Himmel entdeckten, die eine kleinere leuchtende Kugel aussendete, die zu ihrem Auto herabstieg. Das Trio habe wie hypnotisiert zugesehen, wie sich das kleinere UFO ihnen näherte und bemerkte, dass es dabei „blinkte und klickte" sowie andere Geräusche machte, die den Eindruck erweckten, dass es Fotos machte. Nach etwa 10 Minuten verschwanden sowohl die große Lichtkugel als auch ihr kleinerer Begleiter mit unvorstellbarer Geschwindigkeit.

 

In der selben Nacht befand sich Rosey Nail in ihrem Haus im Norden Mississippis, als sie etwas sah, was sie anfangs für eine Sternschnuppe hielt. Doch dann beobachtete sie, wie sich diese vermeintliche Sternschnuppe plötzlich ungleichmäßig am Himmel bewegte und eine Lichtkugel freisetzte. Diese Kugel sei stetig heller geworden und habe ständig ihre Farbe gewechselt, während sie herunterkam. Nail wagte sich in ihren Garten raus, um einen besseren Blick auf das ungewöhnliche Schauspiel zu haben und erinnerte sich daran, währenddessen von Angst erfüllt gewesen zu sein. „Ich hatte Angst", gestand sie, „Ich weiß nicht, wovor ich genau Angst hatte." Schließlich soll die Lichtkugel wieder in den Himmel aufgestiegen und sich mit dem größeren UFO »verschmolzen« haben, das daraufhin wegflog.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Johnny Dillon

Charles Hickson (links) und Calvin Parker (rechts) in 1973.  Daneben die Skizze  eines der  seltsamen Wesen, die sie entführt haben sollen.
Charles Hickson (links) und Calvin Parker (rechts) in 1973. Daneben die Skizze eines der seltsamen Wesen, die sie entführt haben sollen.

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