25.11.2019

»Project Blue Book«-Dokumente werden ausgestellt

Einige Dokumente aus dem berühmten »Project Blue Book« der US-Regierung sollen nächsten Monat in Washington D.C. ausgestellt werden.

 

Captain Edward J. Ruppelt gründete und leitete die berühmte (und umstrittene) formelle Regierungsstudie über nicht identifizierte Flugobjekte namens »Project Blue Book«. Es handelte sich um ein geheimes Projekt, das zwischen 1952 und 1969 von der US-Luftwaffe durchgeführt wurde und zu der größten Untersuchung nicht identifizierter Flugobjekte seiner Art zählt, das je durchgeführt wurde. Deren zwei Ziele lauteten: feststellen, ob UFOs eine Bedrohung darstellen und die Daten wissenschaftlich analysieren.

Als »Project Blue Book« beendet wurde, waren 12.618 UFO-Berichte zusammengetragen worden, von denen die meisten von ihnen als konventionell erklärbar deklariert wurden und nur ein kleiner Prozentsatz der Sichtungen auch nach einer strengen Analyse als »ungeklärt« im Archiv landeten. Offiziell kam die Untersuchungs-Kommission zu dem Ergebnis, dass keine der von der Luftwaffe untersuchten UFO-Sichtungen ein Risiko für die Vereinigten Staaten darstellen und dass sie auch keine Beweise für außerirdische Besucher oder fortschrittliche Technologien finden konnten.

 

Allerdings gab es kritische Stimmen unter den Beteiligten, da einige den Eindruck bekamen, dass die Regierung das Ergebnis bereits vor Beginn von »Project Blue Book« festgelegt hatte und ihre Untersuchung lediglich formeller Natur war, da auch unerklärliche UFO-Zwischenfälle trotz ihrer abnormen physikalischen Fähigkeiten einfach ignoriert wurden. Auch der beteiligte Astronom J. Allen Hynek zweifelte an der Seriosität der streng geheimen Studie und kam zu dem Schluss, dass die Regierung die Wahrheit über die Herkunft dieser mysteriösen Flugobjekte vertuschen will.

 

Wie auf Washingtonian.com berichtet wird, bekommt demnächst jeder die Möglichkeit, einige der Dokumente von »Project Blue Book« persönlich zu sehen – sofern man bereit ist zum The National Archives Museum in Washington D.C. zu reisen, wo sie vom 5. Dezember 2019 bis zum 8. Januar 2020 ausgestellt werden. Es darf aber bezweifelt werden, dass man auch tatsächlich brisante Details zu lesen bekommen wird, denn sämtliche Dokumente wurden mit Sicherheit mehrfach auf ihren Inhalt überprüft.

 

© Fernando Calvo*, Foto: F. Calvo

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