01.08.2019

Rendlesham-UFO-Vorfall: Ex-Soldat bricht sein Schweigen

Ein Veteran der U.S. Army, der 1980 im englischen Luftwaffenstützpunkt Bentwaters-Woodbridge stationiert war, hat sich jetzt zum berühmten UFO-Zwischenfall von Rendlesham Forest geäußert.

 

Michael Smith, der zum Zeitpunkt des Vorfalls 19 Jahre alt und Teil der 81. Luftpolizeistaffel im Luftwaffenstützpunkt Bentwaters war, hat sich nun gemeldet, um über seine eigenen Erfahrungen zu den rätselhaften Ereignissen dort zu sprechen. „Einen Monat, bevor die Basis in Alarmbereitschaft versetzt wurde, wurde ich zu einem Bunker an eines der Tore gerufen", schilderte er in einem Interview mit Anicka Plante für The Analysis. „Ich habe draußen gepinkelt, als ich ein orangefarbenes, leuchtendes Licht im Wald bemerkte. Es war ein rötlicher Ball. Es blieb direkt vor mir stehen - es blieb einfach dort stehen und schwebte zwei Fuß (60 cm) über dem Boden und ich rief nach Verstärkung, denn ich hatte Todesangst."

 

Könnte dies das gleiche Objekt gewesen sein, dem Oberstleutnant Charles Halt und seine Kameraden nur ein paar Wochen später begegnet sind und zu einem der bekanntesten UFO-Zwischenfälle führte?

Der UFO-Zwischenfall von Rendlesham Forest

Der erste Vorfall ereignete sich am frühen Morgen des 26. Dezember 1980, als man auf dem Luftwaffenstützpunkt Bentwaters-Woodbridge Lichter beobachtete, die im nahen Rendlesham Forest niedergingen. Man vermutete einen Flugzeugabsturz und eine Einheit der US-Army machte sich sofort zum Unglücksort auf. Was sie dort jedoch zu sehen bekamen, klingt wie aus einem Science-Fiction-Roman. Denn je mehr sich die Soldaten der vermeintlichen Absturzstelle näherten, desto heller wurde das Licht, das von einem seltsamen Objekt am Boden ausging und desto schlechter wurde auch der Funkkontakt mit der Basis, bis er völlig abbrach.

 

Der damalige Oberstleutnant Charles Halt nahm das Geschehen der Begegnung sogar mit einem kleinen Tonbandgerät auf, während die Sicherheitsoffiziere James Penniston und John Burroughs sogar ganz nah an das Objekt herantraten und Penniston die mysteriösen Symbole aufzeichnete, die auf der Oberfläche des Objektes zu sehen waren. Während dieser Zeit gab es keinen Funkkontakt mit der Sicherheitszentrale. Gemäß den späteren Berichten der Soldaten, wurde das Licht des UFOs nach ca. 25 Minuten plötzlich stärker, dann begann sich das Objekt geräuschlos vom Boden abzuheben und flog mit enormer Geschwindigkeit davon. Spätere Untersuchungen der Stelle konnten drei Vertiefungen im Boden als Landespuren identifizieren und eine erhöhte Radioaktivität feststellen.

 

Der zweite Vorfall fand in der Nacht des 28. Dezember 1980 statt, als wiederholt Lichter über dem Rendlesham Forest gesichtet wurden. Die Zeugen berichteten später, dass sie ein pulsierendes, rot-oranges Licht im Wald beobachtet hätten, das seltsame Zickzack-Manöver zwischen den Bäumen vollzog. Die Soldaten verfolgten das Licht bis zu einem Feld am Waldrand, wo es zu explodieren schien, doch eine sofort eingeleitete Suche konnte keinerlei Hinweise auf eine Explosion entdecken. Kurz darauf tauchten aber andere unbekannte Flugobjekte plötzlich am Himmel auf, die mit roten, blauen und grünen Lichtern versehen waren. Eines der Objekte kam sofort auf die Männer zugeflogen und blieb über ihnen in der Luft stehen. Sie konnten es als diskusförmig mit Lichtern an den Rändern erkennen. Dann wurden die Männer von einem roten Lichtstrahl erschreckt, das aus dem UFO schoss und nur wenige Meter von ihnen entfernt den Boden traf. Schließlich entfernte sich das Objekt schnell wieder und verschwand mit den anderen Objekten aus der Sicht der Soldaten. Anschließend konnten die Lichter aber noch über zwei Stunden lang von der Militärbasis aus beobachtet werden.

 

Colonel Charles Halt bestätigte den Zeitverlust

In einem Exklusivinterview mit The Sun Online hatte der ehemalige britische Polizist Gary Heseltine aus Scholes, West Yorkshire, Anfang 2018 bekannt gegeben, dass er in Besitz eines Videoclips aus dem Jahr 2010 sei, in dem der pensionierte Colonel Charles Halt andeutet, dass seine Kameraden Penniston und Burroughs tatsächlich über einen gewissen Zeitraum nicht über Funk erreichbar waren und möglicherweise von den Insassen des UFOs entführt worden sein könnten. Das Video sei Teil eines geplanten Dokumentarfilms gewesen, der jedoch nie zu Ende gedreht wurde. In dem kurzen Videoclip sagt Halt: „Er [Burroughs] könnte entführt worden sein, wer weiß... Wussten sie, dass wir wissen, dass es einen Zeitverlust gab? Sie waren nicht im Funkverkehr.... Sie haben da Männer im Wald, die Sie... über Stunden vermissen.“

 

The Sun Online wandte sich wegen des Videoclips damals an Charles Halt und bat um eine Stellungnahme bezüglich seiner Äußerung über die Entführung, doch Halt verweigerte sie, räumte aber ein, dass den beiden Sicherheitsoffizieren in der ersten Nacht des Vorfalls tatsächlich etwas zugestoßen sei und es einen Zeitverlust gegeben habe. Er sagte: „Ich habe nie gesagt, dass jemand entführt wurde. Etwas geschah mit den Ersthelfern in der ersten Nacht (vom 25. auf den 26. Dezember), doch was es war, wissen nicht einmal sie selber. Wir wissen, dass sie für einige Zeit als vermisst galten."

 

Übrigens, John Burroughs wurde bei jenem Einsatz offenbar so viel Strahlung ausgesetzt, als er sich dem UFO näherte, dass er Folgeschäden davontrug. Er bekam später schwere Herzprobleme und musste operiert werden. Nach einem langen Rechtstreit lenkte die »US Veteran's Association« (VA) schließlich in 2015 ein, Burroughs eine Entschädigung für diesen, während seines Dienstes für die US Army, entstandenen Schaden, zu bezahlen (wir berichteten) und seine Behandlungskosten zu ersetzen. Es kam praktisch einem Eingeständnis gleich, dass UFOs auch tatsächlich Schaden anrichten können.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Tim Marchant (cc-by-sa,2.0)

* Die Beiträge unterliegen dem Urheberrechtsschutz und das Kopieren ist nur für nichtkommerzielle Zwecke und dem deutlich sichtbaren Hinweis auf den Autor und dem Direktlink zu http://terra-mystica.jimdo.com gestattet. Siehe unsere Urheberrechtsbestimmungen.

_______________________________________________________________

Mysteries-Magazin

Ausgabe Juli/August 2019

Preis: 7,90 €

(Versandkostenfrei in Europa)

NEXUS-Magazin

Ausgabe August/Sept. 2019

Preis: 8,90 €

(Versandkostenfrei in Europa)

RAUM & ZEIT

Ausgabe  Juli/August 2019

Preis: 9,90 €

(Versandkostenfrei in Europa)

Nostalgieanlage  mit Plattenspieler/CD/Radio/Kassette

Preis: 219,00 €

(Versandkostenfrei in Europa)

Hanf-Öl Tropfen

Preis: 49,99 €

(Versandkostenfrei in Europa)

Terra Mystica

eBook

ca. 232 Seiten mit vielen Abbildungen für 6,99 € inkl. MwSt.

Hier bestellen:

amazon.de