13.02.2019

Roswell: UFO-Absturzstelle hat den Besitzer gewechselt

Das Grundstück, auf dem 1947 angeblich ein außerirdisches Raumschiff abgestürzt sein soll, hat einen neuen Eigentümer bekommen.

 

Berühmt wurde das Grundstück wegen des Roswell-Zwischenfalls, das einen vermeintlichen UFO-Absturz in der Wüste von New Mexico, etwa 105 Kilometer von Roswell entfernt, beschreibt. Dort hatte der Rancher William Brazel im Juli 1947 verstreute Trümmer auf der Foster Ranch entdeckt, die er dem örtlichen Sheriff meldete. Dieser wiederrum informierte die Roswell Army Air Field (RAAF), die eine Analyse der Trümmer vornehmen ließ und in einer Presseerklärung verkündete, dass es sich bei den Wrackteilen um Fragmente einer »fliegenden Untertasse« handele.

 

 

Nur kurz darauf wurde diese Aussage wiederrufen und korrigiert, nun hieß es, es handele sich um einen abgestürzten Wetterballon. Diese seltsame Verhalten der US Air Force und zahlreiche Augenzeugen, die das abgestürzte außerirdische Raumschiff, Teile davon oder sogar die Leichen der Insassen gesehen haben wollen, lösten kontroverse Diskussionen aus, die bis heute andauern.

 

Das 78 Hektar große Grundstück ging jetzt in den Besitz der Viehzuchtgesellschaft Dinwiddie Cattle Co. über, nachdem sie es von den Vorbesitzern Bogle Ltd. Co. erworben haben. Das Grundstück hat in den letzten 70 Jahren zwar bereits mehrmals den Besitzer gewechselt, ist aber immer in Privatbesitz geblieben und für die Öffentlichkeit - insbesondere Touristen - nicht zugänglich gewesen. Erst im vergangenen Jahr hatte Bogle Ltd. Co. erstmalig Führungen durch das Anwesen erlaubt (wir berichteten). Es erfolgte im Rahmen des »Roswell UFO Festivals«, den die kleine Roswell-Gemeinde bereits seit vielen Jahrzehnten organisiert und vom 6. bis 9. Juli 2018 feierte.

 

Der neue Besitzer, Tommy Dinwiddie, hat jedoch keine unmittelbaren Pläne, zukünftig Zugang zu der angeblichen Absturzstelle zu ermöglichen. „Ich weiß einfach nicht viel darüber", erklärte er gegenüber RDR News. „Der Kerl, der die Ranch dort drüben für mich leitet, weiß ein wenig mehr darüber und sobald wir dort irgendwie Fuß gefasst haben, werden wir ein wenig intensiver darüber reden und entscheiden, was wir tun werden."

 

Es gibt sicherlich gute Argumente, die dafür sprechen, das Grundstück zu einer Touristenattraktion zu etablieren, denn allein Roswells International UFO Museum Research Center empfängt jedes Jahr über 200.000 Besucher und das einwöchige UFO-Festival der Stadt liefert im Sommer weitere 30.000 Besucher. Es bietet sich also hervorragend als lukrative Einnahmequelle an und den vielen Menschen, die an diesen Absturz außerirdischer Besucher glauben, ermöglichst es, selbst eine mutmaßlich geschichtsträchtige Stätte zu betreten.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: CC BY-SA 2.0 mr_t_77

Symbolbild
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