30.10.2019

Sind außerirdische Raumschiffe zu klein, um sie zu sehen?

Ein Wissenschaftler hat eine neue Theorie vorgestellt, die erklären soll, warum wir noch nicht auf intelligentes außerirdisches Leben gestoßen sind.

 

Die Frage, ob wir allein im Universum sind, bleibt eines der größten philosophischen Rätsel unserer Zeit und obwohl es eigentlich unvorstellbar erscheint, dass unsere eigene Zivilisation die einzige im Universum sein soll, spricht die Tatsache, dass wir noch keine Spuren fremdes intelligentes Leben gefunden haben, für diese Möglichkeit - doch ebenso gibt es Argumente für das Gegenteil.

Das Fermi-Paradoxon, das den Widerspruch zwischen der wahrscheinlichen Existenz außerirdischer Zivilisationen und der Tatsache, dass wir immer noch nie einer begegnet sind, aufzeigt, scheint nahezulegen, dass es entweder keine Außerirdischen gibt oder dass sie so selten sind, dass es unwahrscheinlich ist, dass wir ihnen jemals begegnen würden. Aber was wäre, wenn es eine andere Erklärung gäbe?

 

Laut dem Astrophysiker Zaza Osmanov von der Freien Universität Tiflis in Georgien könnte die Antwort eigentlich unglaublich einfach sein, denn was wäre, dass es schlicht daran liegt, dass die außerirdischen Raumschiffe so klein sind, dass wir sie gar nicht sehen können? Wie er in seiner im Fachjournal arXiv.org veröffentlichten Studie schreibt, sollten wir uns von der Vorstellung verabschieden, dass alle außerirdischen Besucher eine ähnliche Größe haben müssen wie wir selbst, denn das ist nicht zwingend der Fall. Und selbst wenn Außerirdische in ihrer Körpergröße mit einem Menschen vergleichbar wären, müssten es ihre unbemannten Erkundungsraumschiffe nicht unbedingt sein. Im Gegenteil, es erscheint in vielen Punkten rationaler, winzige, vielleicht sogar mikroskopisch-kleine, Raumsonden zu entwickeln, die das Universum bereisen.

 

Seine Studie basiert auf das hypothetische Konzept der so genannten Von-Neumann-Sonden, das auf die Idee des Mathematikers John von Neumann beruht, die besagt, dass solche selbstreplizierende Raumschiffe ohne Eingriff eines Menschen eine exakte Kopie ihrer selbst herstellen könnten, welche ihrerseits wiederum in der Lage wären, sich exakt zu kopieren und sich auf diese Weise schnell und effizient im Universum ausbreiten könnten.

 

Osmanov spekuliert, dass solche kleinen Raumfahrzeuge Wasserstoffatome für ihren Antrieb nutzen könnten, die sie im interstellaren Staub im Überfluss vorfinden und mit dieser Energieversorgung viel effizienter wären als große Raumschiffe. Sie hätten zudem den Vorteil, dass sie sich auch viel einfacher selbst replizieren und so größere Regionen des Weltraums erkunden könnten.

 

Obwohl es aber dann als fast unmöglich zu sein erscheint, solche Flugobjekte zu entdecken, glaubt Osmanov, dass wir dennoch eine kleine Chance hätten, sie zu erfassen. Und zwar dann, wenn sie als Schwarm fliegen und wir direkt auf sie blicken, da die Lichtemissionen ihre Präsenz verraten würden.

 

© Fernando Calvo*, Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

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