26.04.2019

U.S. Navy entwirft neue UFO-Sichtungsleitlinien

Hochrangige Beamte sind zur Zeit dabei, neue Richtlinien zu erarbeiten, die Piloten und andere US-Militärangehörige helfen sollen, UFO-Sichtungen zu melden.

 

Erst kürzlich stellte sich heraus, dass das Pentagon in den Jahren zwischen 2007 und 2012 an einem geheimen 22 Millionen Dollar teuren UFO-Programm namens »Advanced Aviation Threat Identification Program« (AATIP) beteiligt war, dass zu jenem Zweck eingerichtet wurde, um glaubwürdige Sichtungen von nicht identifizierten Flugobjekten (UFOs) über dem Luftraum der Vereinigten Staaten zu untersuchen (wir berichteten). Dazu gehörten auch Meldungen von US-Militärpiloten über unbekannte Flugobjekte, die mit unerklärlich hohen Geschwindigkeiten und ohne sichtbare Antriebsysteme flogen oder ohne erkennbare Auftriebssysteme in der Luft schwebten.

 

 

Nun scheint es, dass man den Prozess der UFO-Meldung etwas vereinfachen wolle, wie die bevorstehende Einführung eines neuen formalen Meldeverfahrens zeigt. „Es gab in den letzten Jahren eine Anzahl von Berichten über nicht autorisierte und/oder nicht identifizierte Flugobjekte, die in verschiedene militärisch kontrollierte Bereiche und ausgewiesene Lufträume eindrangen", informierte ein Navy-Sprecher auf eine Anfrage von Politico. „Aus Sicherheitsgründen nehmen die Navy und die [U.S. Air Force] diese Meldungen sehr ernst und untersuchen jeden einzelnen Bericht. Als Teil dieser Bemühungen aktualisiert und formalisiert die Navy den Prozess, wie die Berichte über ein solches mutmaßliches Eindringen an die zuständigen Behörden eingereicht werden können. Ein neuer Meldungsvordruck, der die Schritte der Berichterstattung für die Flotte detailliert beschreibt, ist im Entwurf."

 

Was das nun genau für die Untersuchung von militärischen UFO-Sichtungen bedeutet, bleibt unklar, doch zumindest könnten sich dadurch möglicherweise zukünftig mehr Piloten ermutigt sehen, es zu melden, wenn sie etwas Ungewöhnliches am Himmel bemerken. Mit dem Entwurf dieser neuen Sichtungsleitlinien gibt das US-Verteidigungsministerium indirekt zu, dass es unbekannte Flugobjekte in ihrem Luftraum gibt, die sich nicht rational erklären lassen - denn ansonsten müssten die Piloten sie ja auch nicht als UFO deklarieren.

 

Der ehemalige Geheimdienstchef des Pentagons, Chris Mellon, schilderte die bisherige Art und Weise des US-Militärs, mit der UFO-Thematik umzugehen, folgendermaßen: „Im Moment haben wir eine Situation, in der UFOs und UAPs als Anomalien behandelt werden, die ignoriert werden, anstatt sie als Anomalien zu behandeln, die erforscht werden sollten."

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

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