20.03.2019

UFO-Vorfall von 1973: Zeugen brechen ihr Schweigen

Drei Personen haben sich jetzt überraschend gemeldet und behaupten, Augenzeuge des legendären UFO-Vorfalls von Pascagoula gewesen zu sein, der sich vor Jahrzehnten im US-Bundesstaat Mississippi zugetragen hat.

 

Der Pascagoula-Vorfall

Laut Protokoll ereignete sich der Vorfall am Abend des 11. Oktober 1973 in der Stadt Pascagoula im US-Bundesstaat Mississippi und  betraf die zwei Fischer Charles Hickson (damals 42) und Calvin Parker (19). Sie berichteten, dass sie sich gerade am Ufer des Pascagoula River aufhielten, als sie ein zischartiges Geräusch hörten und plötzlich ein ovales »Objekt« von etwa 2,5 m Breite in ihrer Nähe erschien, das knapp einen halben Meter über dem Boden schwebte. Dann habe sich am UFO eine Tür geöffnet und drei etwa 1,80 m große, humanoide Wesen seien entstiegen, die Hickson und Parker wehrlos machten, um sie anschließend in ihr Raumschiff »hineinschweben« zu lassen - allerdings, während Hickson schilderte, er wäre paralysiert oder betäubt worden, war Parker der Meinung, er sei vor Schreck ohnmächtig geworden.

In dem Raumschiff soll Hickson von einem großen, fußballförmigen mechanischen Auge untersucht worden sein, das seinen Körper zu scannen schien. Parker hingegen hatte keine direkten Erinnerungen daran, was mit ihm im Inneren des UFOs geschehen sei, obwohl er später, während einer hypnotischen Regression, einige vage Details erzählen konnte.

 

Die außerirdischen Wesen konnten sie wie folgt beschreiben: Sie sollen keine Augen und anstelle von Nase und Ohren »karottenähnliche« Wucherungen sowie anstatt einen Mund einen Schlitz gehabt haben. Auch hätten sie nur ein Bein besessen und ihre Köpfe hatten keinen sichtbaren Hals und waren offenbar direkt mit ihren Schultern verbunden. Ihre Haut war blass und faltig und an den Enden ihrer Arme befanden sich Hummer-ähnliche Greiforgane.

 

Die Männer behaupteten, dass die Aliens sie nach ca. 15 bis 20 Minuten wieder schwebend zum Flussufer zurückbrachten, wobei Hicksons Füße teilweise völlig schlaff den Boden entlang geschleift wurden. Sie schilderten, dass sie noch etwa 45 Minuten lang völlig verschreckt in einem Wagen gesessen hätten, bevor sie versuchten, ihren Vorfall den Beamten auf der Keesler Air Force Base zu melden, sie wurden jedoch aufgefordert, zur Polizei zu gehen. Um etwa 22:30 Uhr erreichten die beiden das Jackson County Sheriff's Department in Mississippi, wo sie ihren Bericht über das Geschehene abgaben und von den  Polizeibeamten dazu befragt wurden. Da die Polizei ihrer Geschichte sehr skeptisch gegenüberstand, bestanden Hickson und Parker sogar auf einen Lügendetektortest, der ihre Ehrlichkeit bestätigen sollte.

 

Wie der Clarion Ledger berichtet, hat der Fall nun eine überraschende Entwicklung genommen, denn es haben sich drei Personen gemeldet, die behaupten, Zeuge dieses UFO-Vorfalls von 1973 in der Stadt Pascagoula gewesen zu sein und waren auch bereit, ihre Geschichten zum ersten Mal öffentlich zu erzählen. Offenbar hat das neu entstandene Interesse für den Fall mit der Veröffentlichung des Buches »Pascagoula - The Closest Encounter: My Story« zu tun, in dem der mittlerweile 65-jährige Parker sein damaliges Erlebnis aufarbeitet und detailliert beschreibt. Aber sicherlich wird auch der mittlerweile in der Öffentlichkeit offene Umgang mit dem Thema die Zeugen dazu bewogen haben, ihr jahrelanges Schweigen zu brechen.

 

So meldeten sich Jerry und Maria Blair und schilderten, dass sie an jenem Abend am Ufer des Pascagoula-Flusses befanden, als sie ein blaues Licht bemerkten, das über dem Wasser zu schweben schien und sich unregelmäßig bewegte. Nur wenige Augenblicke nach der ersten Sichtung, hörte Maria ein Plätschern und sah etwas, das wie eine Person im Wasser aussah. Da ihr Ehemann es nicht selbst gesehen hatte, vermutete er, dass es sich lediglich um einen Delphin gehandelt haben könnte, doch sie war nicht davon überzeugt. Als sie später von Parkers und Hicksons Geschichte und von diesen Wesen hörte, denen sie begegnet waren, war Marie überzeugt, dass die Gestalt im Wasser eines dieser Außerirdischen gewesen war.

 

Eine weitere Augenzeugin, die sich jetzt zum ersten Mal dazu äußerte, ist eine Frau namens Judy Branning, die schildert, dass sie am Abend des 11. Oktobers 1973 mit drei Freunden zusammen war, als sie alle ein seltsames Licht am Himmel bemerkten. Als das leuchtende Objekt näherkam, erkannten sie, dass es eine Untertassenform hatte und dass dieses Ding offenbar dafür verantwortlich war, dass ihr Autoradio plötzlich verrückt spielte. Kurz darauf verschwand das UFO mit unglaublicher Geschwindigkeit und ließ die vier Zeugen völlig verwirrt zurück. Branning und ihre Freunde vereinbarten, nie wieder über den Zwischenfall zu sprechen und diese Entscheidung wurde noch dadurch gestärkt, als sie den unglaublichen Spott miterlebten, den Parker und Hickson durchstehen nach Veröffentlichung ihrer Geschichte mussten. Branning weist jedoch darauf hin, dass die jahrzehntelange Geheimhaltung dieser grenzwertigen Erfahrung sie sehr belastete und drückt ihre Erleichterung aus, sie endlich mit der Welt teilen zu können. „Die Geschichte ist sehr real. Das ist es, was mich 45 Jahre lang gestört hat. Es beschäftigt mich seit 45 Jahren", sagt sie

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Johnny Dillon

Charles Hickson (links) und Calvin Parker (rechts) in 1973.  Daneben die Skizze  eines der  seltsamen Wesen, die sie entführt haben sollen.
Charles Hickson (links) und Calvin Parker (rechts) in 1973. Daneben die Skizze eines der seltsamen Wesen, die sie entführt haben sollen.

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