14.12.2018

CIA experimentierte mit gedankengesteuerten Hunden

Neu freigegebene Dokumente enthüllen, dass der Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten, die Central Intelligence Agency (CIA), geheime Experimente durchgeführt hat, um Hunde mittels elektrischer Hirnstimulation fernzusteuern.

 

Diese Forschungsarbeiten wurden im Rahmen des umstrittenen Projekts »MKUltra« durchgeführt - ein geheimes Programm der US-Regierung, bei dem zwischen 1953 und 1973 (hauptsächlich gesetzeswidrige) Versuche durchgeführt wurden, die Gedanken von Menschen zu kontrollieren und zu manipulieren. Dass bei diesen Experimenten auch Hunde involviert waren, wurde erst jetzt bekannt, nachdem John Greenewald unter Berufung auf das Gesetz zur Informationsfreiheit (Freedom of Information Act, FOIA) die Freigabe der entsprechenden Dokumente erreichte. Greenewald ist Gründer von The Black Vault, einer Webseite, die sich auf deklassierte Regierungsunterlagen spezialisiert hat.

 

 

Diese freigegebenen Dokumente bestätigen, dass unter anderem Experimente durchgeführt wurden, die zum Ziel hatten, die Gedanken von sechs Hunden zu manipulieren. Man beabsichtigte, die Gedanken der Tiere so fernzusteuern, dass sie auf Befehl eines Menschen zumindest rudimentäre Aktionen durchführen können. Der Verfasser des einstmals geheimen Forschungsberichtes, ein Doktor, dessen Name geschwärzt wurde, beschreibt darin, dass es offenbar tatsächlich gelungen sei, die Gedanken der Hunde so zu manipulieren, dass sie mittels elektrischer Hirnstimulation Kommandos wie »lauf«, »zurück« oder »bleib stehen« befolgten.

 

„Das spezifische Ziel des Forschungsprogramms war, die Möglichkeit zu prüfen, wie man das Verhalten eines Hundes im freien Feld durch die ferngesteuerte elektrische Stimulation des Gehirns kontrollieren könnte", heißt es. „Die Wirksamkeit eines solchen Systems hängt von der elektrischen Stimulation ab, die gezielt in bestimmte Regionen des Hundegehirns durchgeführt wird, die für zwei Eigenschaften zuständig sind: dem Belohnungseffekt und der Tendenz, dass eine solche Stimulation die Fortbewegung in eine Richtung initiiert und aufrechterhält, die von der weiteren Abgabe der Stimulation begleitet wird."

 

Eine solche ferngesteuerte Gedankenkontrolle wurde dadurch erreicht, indem man den Hunden Elektroden in das Gehirn implantierte und anschließend mit Kabeln verband, die zu einer Stromquelle und einem Stimulator führten, die an seinem Geschirr befestigt waren.

 

Angeblich sei das System jedoch nur sehr eingeschränkt nutzbar gewesen, da es nicht über weite Distanzen anwendbar war und nie wirklich eingesetzt worden. Inwieweit die beteiligten Wissenschaftler etwas Ähnliches auch an menschlichen Probanden versucht haben, geht aus den Dokumenten nicht hervor und wird wohl auch weiterhin geheim bleiben.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: F. Calvo

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