18.10.2016

Der rätselhafte Tod eines UFO-Forschers

Der Engländer Max Spiers wurde im Juni unter mysteriösen Umständen tot in Polen aufgefunden. Er war nach Warschau gereist, um dort im Juli auf einer Konferenz einen Vortrag über UFOs zu halten.

 

Der 39-Jährige hatte sich in der Szene einen Namen gemacht, weil er sich mit Herzblut dafür einsetzte, dass die Regierungen endlich ihr Wissen um das UFO-Phänomen offenlegen und Verschwörungen aufzudecken. Spier war eingeladen worden, auf der Konferenz zu dem Thema zu sprechen. Doch so weit kam es nicht mehr, denn er wurde tot auf der Couch einer Frau aufgefunden, in deren Appartement er während seines Aufent-haltes in Warschau wohnte und offenbar noch nicht lange kannte. Miles Johnson, ein Freund von Spiers, berichtete gegen- über der »Sun«, dass er angeblich eine »schwarze Substanz« erbrochen haben soll, bevor er starb.

 

Die örtlichen Behörden bescheinigten in dem Totenschein, dass der Vater zweier Kinder eines natürlichen Todes gestorben sei, doch seine Mutter, Vanessa Bates, zweifelt diese offizielle Version an. Sie behauptet, dass sein Tod alles andere als natürlich gewesen wäre und mit vielen Rätseln behaftet sei. Ihr Sohn wäre zu fit und gesund gewesen, um von einem Tag auf den anderen tot umzufallen. Zudem würde das Verhalten der polnischen Ämter gegen einen natürlichen Tod sprechen, denn es hätte angeblich keine Obduktion an ihrem Sohn stattgefun- den, um ihr einen entsprechenden Bericht aushändigen zu können und man verweigere ihr grundsätzlich alle Unterlagen zu dem Tod ihres Sohnes, mit der unverständlichen Begrün- dung, dass sie keine entsprechende schriftliche Vollmacht dazu besitze.

 

Mysteriöser wird der Tod von Spiers, weil er seiner Mutter noch wenige Tage zuvor eine SMS gesendet hatte, in der er schrieb: „Dein Junge ist in Schwierigkeiten“. Mrs. Bates ist überzeugt, dass ihr Sohn offenbar zu tief in dunklen Machenschaften herumgewühlt hatte und man ihn aus dem Weg räumen wollte, weil er manchen Menschen zu gefährlich und unbequem wurde.

 

 

© Fernando Calvo, Foto: Facebook

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