17.11.2017

Hat SpaceX eine geheime Sonde zu Nibiru geschickt?

Unter dem Codenamen »Zuma« hob am Mittwoch eine Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX zu einer geheimen Regierungsmission in Cape Canaveral ab. Ein vermeintlicher Whistleblower behauptet, dass sie Daten zu Planet X bzw. Nibiru sammeln soll, um berechnen zu können, mit welcher Zerstörung bei seiner Annäherung zur Erde zu rechnen sei.

 

Konkret heißt es im Daily Express, dass SpaceX-Chef und Milliardär Elon Musk den Auftrag erhalten habe, eine seiner Falcon-9-Rakete mit einem Satelliten zu entsenden, der die genaue Flugbahn von Nibiru auf dem Weg zur Erde verfolgen soll. Laut dem anonymen Whistleblower, der Elon Musk angeblich gut kennt, soll Musk von der Existenz Nibirus überzeugt sein und deshalb von globalen Machthabern für ihr geheimes Planet-X-Forschungsprojekt angeworben worden sein.

 

Die Sonde, die mit modernster Ausrüstung ausgestattet ist, soll zu entschlüsseln versuchen, wann die Auswirkungen von Nibiru auf unseren Planeten spürbar sein werden und welche Schäden seine Ankunft verursachen kann. Was die Gründe betrifft, warum Musk zugestimmt habe, der geheimen Regierungsgruppe zu helfen, so behauptet die Quelle, dass seine Beweggründe nicht ganz uneigennützig seien, da dem Milliardär bestmöglichen Schutz versprochen wurde, falls der Planet X/ Nibiru auf unserem Planeten verheerende Verwüstungen anrichten sollte.

Dass am 15. November tatsächlich eine Falcon-9-Rakete mit geheimer Mission von NASAs Kennedy Space Center in Florida abhob, wurde bestätigt. Die Northrop Grumman Corporation, ein US-amerikanisches Unternehmen, das hauptsächlich Rüstungstechnik für die Schiff-, Luft- und Raumfahrt sowie Informationstechnologie  herstellt, arrangierte den Start mit SpaceX im Auftrag der Regierung -  angeblich, um den wahren Charakter der Mission zu bewahren. „Die US-Regierung übertrug Northrop Grumman die Verantwortung für die Bereitstellung der Startdienstleistungen für diese Mission. Northrop Grumman als Unternehmen erkennt, dass dies eine monumentale Verantwortung ist und wir haben uns sehr darum bemüht, das für Zuma erschwinglichste und risikoärmste Szenario zu gewährleisten“, so ihr strategischer Kommunikationsdirektor Lon Rains in einer E-Mail an CNET.

 

Bei Nibiru handelt es sich um einen hypothetischen Planeten von der ungefähren Größe eines Braunen Zwergen, der eine rund 3.600-jährige Umlaufbahn um die Sonne haben soll und sich auch regelmäßig in diesem zeitlichen Abstand der Erde nähert. Bei dieser Annäherung sollen seine gewaltigen Gravitationskräfte schwerwiegende Katastrophen auf unserem Planeten verursachen. Seine Existenz ist jedoch nicht erwiesen und beruht einzig auf die Erwähnung in alten babylonischen Keilschrifttafeln.

 

© Fernando Calvo*, Illustration: F. Calvo

 

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