28.02.2017

Neues zum mysteriösen Tod des UFO-Forschers Spiers

Der Engländer Max Spiers war 2016 nach Polen gereist, um dort im Juli einen Vortrag über UFOs zu halten, doch er wurde einen Monat zuvor tot aufgefunden. Da sein Tod von einigen mysteriösen Umstände begleitet wurde, die Zweifel an der Seriosität der polizeilichen Ermittlungen weckten, sahen seine Mutter, Freunde - und auch einige UFO-Forscher - eine Ver- schwörung dahinter (wir berichteten). Jetzt hat ein polnischer Staatsanwalt die Überarbeitung der Untersuchung angekündigt und auch Spiers‘ Mutter hat einige neue interessante Details bekannt gegeben.

 

Der 39-Jährige Spiers hatte sich in der Szene einen Namen gemacht, weil er sich mit Herzblut dafür einsetzte, dass die Regierungen endlich ihr Wissen um das UFO-Phänomen offen- legen und Verschwörungen aufzudecken. Er glaubte auch, dass er übernatürliche Fähigkeiten habe und dass sein Geist als Kind verändert worden sei. Spiers war eingeladen worden, um auf der Konferenz zu dem Thema zu sprechen. Doch so weit kam es nicht mehr, denn er wurde tot auf der Couch einer Frau aufge-funden, in deren Appartement er während seines Aufenthaltes in Warschau gewohnt hatte und offenbar noch nicht lange kannte. Miles Johnson, ein Freund von Spiers, berichtete damals, dass er eine rätselhafte, schwarze Substanz erbrochen hatte, bevor er starb. Doch die örtlichen Behörden beschei-nigten in dem Totenschein nur, dass der Vater zweier Kinder eines natürlichen Todes gestorben sei.

 

Seine Mutter Vanessa Bates bezweifelte von Anfang an die offizielle Version zur Todesursache, da ihr Sohn topfit gewesen war und er ihr noch wenige Tage zuvor eine SMS gesendet hatte, in der er schrieb: „Dein Junge ist in Schwierigkeiten“. Mrs. Bates war felsenfest davon überzeugt, dass ihr Sohn offenbar zu tief in dunklen Machenschaften herumgewühlt hatte und man ihn aus dem Weg räumen wollte, weil er manchen Menschen zu gefährlich und unbequem geworden war. Jetzt hat die Mutter gegenüber der BBC neue Details bekannt gegeben, die ihren Verdacht zu erhärten scheinen. So habe sie von den polnischen Behörden den Laptop und das Mobiltelefon ihres Sohnes nicht sofort mit seinen anderen persönlichen Gegenständen ausgehändigt bekommen, sie wurden ihr erst einige Wochen später nach England zugeschickt. Und als sie sich die Geräte etwas genauer ansehen wollte, hab sie bestürzt feststellen müssen, dass sowohl die SIM-Karte aus seinem Handy entfernt als auch die Festplatte des Laptops gelöscht worden waren.

 

Jetzt hat der polnische Staatsanwalt Lukasz Lapczynski angekündigt, dass der Fall unter dem Gesichtspunkt eines möglichen fahrlässigen Totschlags neu untersuchen werden soll und dazu Spiers‘ Begleiterin, die zum Zeitpunkt seines Todes bei ihm gewesen war, zu der Sache befragt werden würde. Man wolle aber auch mit anderen Personen sprechen, die kurz vor seinem Tod zu seinem Umfeld waren.

 

Die Frage ist nur, ob die polnischen Behörden überhaupt noch ermitteln können, ob es zusätzliche Zeugen gab und auch die Chance, noch an eventuell wertvolle Informationen zu gelan- gen, dürfte relativ gering sein, denn als Spiers‘ Leichnam aufge-funden wurde, hatte man nur einen Krankenwagen gerufen und nicht sofort die Polizei hinzugezogen.

 

 

© Fernando Calvo, Foto: Facebook

Vanessa Bates und ihr Sohn Max Spiers
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