09.01.2019

Neues zum mysteriösen Tod eines UFO-Forschers

Der Engländer Max Spiers war im April 2016 nach Polen gereist, um dort im Juli einen Vortrag über UFOs zu halten, doch er wurde nur wenige Tage vorher tot aufgefunden. Da sein Tod von einigen mysteriösen Umstände begleitet wurde, die Zweifel an der Seriosität der polizeilichen Ermittlungen weckten, sahen seine Mutter, Freunde - und auch einige UFO-Forscher - eine Verschwörung dahinter (wir berichteten). Jetzt hat die Überarbeitung der vorangegangenen Untersuchung ergeben, dass Spiers an einer Überdosis Psychopharmaka gestorben sein soll.

 

Der 39-Jährige hatte sich in der Szene einen Namen gemacht, weil er sich mit Herzblut dafür einsetzte, dass die Regierungen endlich ihr Wissen um das UFO-Phänomen offenlegen und Verschwörungen aufzudecken. Spier war deshalb zu der Konferenz eingeladen worden, um einen Vortrag dazu zu halten, doch dazu kam es nicht mehr, denn er wurde am 16. Juli tot im Appartement seiner Bekannten namens Monika Duval aufgefunden, bei der er während seines Aufenthaltes in Warschau gewohnt hatte.

 

 

Die örtlichen Behörden bescheinigten in dem Totenschein, dass der Vater zweier Kinder eines natürlichen Todes gestorben sei, doch seine Mutter, Vanessa Bates, zweifelte diese offizielle Version an. Sie behauptete, dass sein Tod alles andere als natürlich gewesen wäre und mit vielen Rätseln behaftet sei. Ihr Sohn wäre physisch zu fit und gesund gewesen, um von einem Tag auf den anderen tot umzufallen. Zudem würde das Verhalten der polnischen Ämter gegen einen natürlichen Tod sprechen, denn es hätte angeblich keine Obduktion an ihrem Sohn stattgefunden, um ihr einen entsprechenden Bericht aushändigen zu können und man verweigerte ihr zudem grundsätzlich alle Unterlagen zu dem Tod ihres Sohnes, mit der unverständlichen Begründung, dass sie über keine entsprechende schriftliche Vollmacht dafür verfüge. Auch ein Freund von Spiers, Miles Johnson, sagte den Medien damals, dass es Zeugen gäbe, die gesehen hätten, dass Spiers, kurz bevor er starb, angeblich eine rätselhafte »schwarze Substanz« erbrochen haben soll.

 

Der Tod von Spiers wurde dadurch noch mysteriöser, weil er seiner Mutter noch wenige Tage zuvor eine SMS gesendet hatte, in der er schrieb: „Dein Junge ist in Schwierigkeiten“. Mrs. Bates war felsenfest davon überzeugt, dass ihr Sohn offenbar zu tief in dunklen Machenschaften herumgewühlt hatte und man ihn aus dem Weg räumen wollte, weil er manchen Menschen zu gefährlich und unbequem geworden war.

 

Nun liegt ein neuer Untersuchungsbericht der polnischen Staatsanwaltschaft (PPO) vor und darin heißt es, dass Spiers an einer versehentlichen Überdosis von Psychopharmaka gestorben sein soll. Wie The Guardian schreibt, habe auch die Freundin Monika Duval bestätigt, dass er während seines Zypernurlaubs über zehn Medikamentenpackungen gegen Depressionen und Angstzustände gekauft und am Tag seines Todes mehrere Tabletten davon eingenommen hatte.

 

Nach Angaben der PPO sei Spiers „unter natürlichen Umständen" gestorben und die „Beteiligung weiterer Personen" konnte ausgeschlossen werden.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Vanessa Bates 

Vanessa Bates und ihr Sohn Max Spiers.
Vanessa Bates und ihr Sohn Max Spiers.

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