26.12.2015

Papst Franziskus, letzter Papst vor dem Weltuntergang?

Schon in den Weissagungen des heiligen Malachias wird der 267. Papst als der letzte Vertreter Gottes auf Erden prophezeit. Bisher wurden seine Papstprophezeiungen so gedeutet, dass sich entweder die Kirche auflöst oder eine gewaltige Katas-trophe die Zivilisation auslöscht. Nun macht Papst Franziskus in letzter Zeit tatsächlich häufig Anspielungen darauf, dass uns eine große Gefahr droht. Hat er Zugang zu geheimes, verbor- genes Wissen oder ist es lediglich eine spekulative Aussage aufgrund der aktuellen Weltsituation?

 

Malachias (1094 – 1148) war irischer Erzbischof von Armagh und wird zwar von der katholischen Kirche als Heiliger verehrt aber dessen Weissagungen sind kein offizieller Bestandteil des römisch-katholischen Glaubens. In einer Vision sollen ihm alle zukünftigen Päpste erschienen sein und er erstellte eine Liste aller 112 Päpste, die noch nach seinem Ableben auf dem »Heiligen Stuhl« sitzen würden. Obwohl es sehr kontrovers dis- kutiert wird, ob Malachias überhaupt der Verfasser dieser Papstprophezeiungen war, lässt sich nicht leugnen, dass die Weissagungen selbst verblüffende Übereinstimmungen mit den schließlich tatsächlich zum Papst gewählten Personen auf- weisen. So besagen zum Bespiel die Prophezeiungen, dass Papst Johannes Paul II. eine außergewöhnlich lange Amtszeit haben werde, Papst Benedikt XVI. dagegen nur sehr kurz im Amt bleiben würde – was sich auch bestätigte. Für den aktuellen 112. Papst besagen die Weissagungen, dass er der letzte sein und in der Folge die Welt untergehen oder aber Christus auf die Erde zurückkehren werde.

 

Seltsamerweise hat der jetzige Papst Franziskus dieses Jahr in vielen seiner Reden davor gewarnt, dass etwas Schreckliches auf uns zukommen könnte. Will er damit andeuten, dass unsere Zivilisation tatsächlich ernsthaft in Gefahr ist, ausgelöscht zu werden? Ist diese Ermahnung nur eine Schlussfolgerung der teilweise dramatischen Geschehnisse in der aktuellen Weltpoli- tik oder steckt mehr dahinter?

 

Schon bei einer Pressekonferenz während des Rückfluges seines Südkoreabesuches erklärte Papst Franziskus im August 2014: „Heute sind wir in einer Welt des Krieges, überall. Jemand sagte mir: Wissen Sie, Pater, dass wir im Dritten Weltkrieg sind, aber schrittweise. In Kapiteln. Es ist eine Welt im Krieg, in der diese Grausamkeiten begangen werden". Nur einen Monat später sagte er bei einer Messe anlässlich des Gedenktages zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs in Italien: „Auch heute, nach dem zweiten Scheitern eines weiteren Weltkriegs, kann man vielleicht von einem dritten Krieg reden, der 'in Abschnitten' ausgefochten wird, mit Verbrechen, Massakern, Zerstörungen …". Bei seinem Besuch in Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina, im Juni dieses Jahres sprach das Oberhaupt der katholischen wieder offen über Krieg und Frieden und sagte mit Blick auf aktuelle Konflikte erneut: „Es ist eine Art Dritter Weltkrieg, der geführt wird". Und er bekräftigte seine Überzeugung, dass diese Spannungen von außen geschürt werden. Und auch zuletzt im September, bei seinem Besuch in Kuba, wies Papst Franziskus wiederholt auf einen Dritten Weltkrieg hin. In seiner Willkommenszeremonie mahnte er: „Die Welt braucht Versöhnung in dieser Atmosphäre des in Etappen geführten Dritten Weltkrieges, die wir erleben." Die beängsti-gendste Aussage machte der Pontifex jedoch vergangenes Wochenende während einer Messe im Gästehaus des Vatikans: „Während die Welt hungert, brennt und weiter im Chaos versinkt, sollten wir uns darüber klar werden, dass die diesjährigen Weihnachtsfeierlichkeiten, für jene die sie feiern, die letzten sein könnten“.

 

Fassen wir zusammen: Die Prophezeiung des Malachias besagt, dass Franziskus der letzte Papst sein werde, da die Welt entweder untergehen oder aber Christus auf die Erde zurück-kehren werde. Und Papst Franziskus sieht uns bereits mitten im Dritten Weltkrieg. Stehen wir also tatsächlich jetzt vor einem schicksalshaften Zeitpunkt?

 

 

© Fernando Calvo, Foto: Kloster Eberbach

Bild des Malachias (1666)
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