26.11.2019

Sind Geister der Beweis, dass wir in einer Matrix leben?

Zwei Wissenschaftler vertreten die faszinierende wie auch beunruhigende Theorie, dass wir alle in einer Matrix leben könnten.

 

Die Vorstellung, dass die Menschheit in Wahrheit nur virtuell in einer Computersimulation lebt, wurde in Wachowskis' Science-Fiction-Trilogie »Matrix« ausführlich behandelt - aber wie plausibel ist diese Idee? Das größte Problem an dieser Frage dürfte sein, dass wir sie eigentlich gar nicht beantworten können, denn falls wir tatsächlich in einer simulierten Realität leben würden, wir dann sehr wahrscheinlich überhaupt nicht in der Lage wären, es zu erkennen.

Wenn man auf die Komplexität unserer heutigen Computersimulationen blickt, erkennt man, dass wir bereits in relativ kurzer Zeit einige ziemlich extreme Technologiesprünge gemacht haben. Schaut man sich die heutigen Videospiele an und vergleicht sie z.B. mit »Pong«, dem Urvater aller Videospiele, aus dem Jahr 1972, mag man sich gar nicht vorstellen, wie real die Videospiele wohl in tausend Jahren sein werden. So ist es nicht auszuschließen, dass wir eines Tages tatsächlich nicht mehr den Unterschied zwischen einer Simulation und der Realität erkennen werden.

 

Der Milliardär, Visionär und Gründer des privaten Weltraumunternehmens »SpaceX« sowie des Elektroautoherstellers »Tesla Motors«, Elon Musk, hält es entsprechend für möglich, dass die Welt, wie wir sie erleben, nichts anderes als eine Computersimulation sei (wir berichteten). Auch Julian Keith und Curry Guinn, zwei Professoren an der University of North Carolina, haben sich diesem Thema angenommen und geforscht, was eigentlich Realität ist und wie wir sie wahrnehmen. Sie sind zu der Erkenntnis gekommen, dass einige von uns möglicherweise sogar schon den Beweis dafür gesehen haben: Geister.

 

„Störungen im System", erklärt Prof. Guinn auf wraltechwire.com. „Ein Deja Vu, wie im Matrix-Film, wenn eine Person eine Katze sieht, die wiederholt einen Weg überquert, könnte ein solcher Fehler sein. Geister, außersinnliche Wahrnehmungen, Zufälle könnten weitere sein. Die physikalischen Gesetze in unserem Universum scheinen besonders mit einer Reihe von Konstanten ausgestattet zu sein, die ein kohlenstoffbasiertes Leben ermöglichen. Doch wo sind die Grenzen?"

 

Vielleicht nutzen die Menschheit in einer fernen Zukunft solche Simulationen, um bestimmte Epochen in der Geschichte zu besuchen oder um etwas zu erleben, das ihnen aus irgendwelchen Gründen real nicht mehr möglich ist. Dann könnte aber theoretisch auch die Gefahr bestehen, dass man wie im Film in dieser Simulation »gefangen« stecken könnte.

 

Es wird sogar spekuliert, dass es Simulationen innerhalb von Simulationen geben könnte - was bedeutet, dass man, wenn man aus einer aufwacht, tatsächlich nur einer von vielen in der Kette der virtuellen Realitäten entkommen ist.

 

© Fernando Calvo*, Foto: Jamie Zawinski/Wikimedia

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