11.05.2019

Zwei mysteriöse Institutionen gehen Partnerschaft ein

Zwei der ganz weit oben in der Liste der Verschwörungstheorien stehende Stätten planen, eine Partnerschaft einzugehen: Der mysteriöse Denver International Airport im US-Bundesstaat Colorado und das Roswell International Air Center im US-Bundesstaat New Mexico.

 

Es ist in der Tat eine passende Allianz zwischen zwei Stätten, die seit Jahrzehnten für das Rätselhafte und Seltsame stehen, und so kündigen sie nun auch offiziell ihre »übernatürliche Partnerschaft« an. Gemäß ihrer Pressemitteilung, soll die Zusammenarbeit beider Einrichtungen darauf abzielen, ihre jeweiligen Standorte zu fördern und Informationen über bewährte Verfahren untereinander auszutauschen, um den Flugverkehr für alle einfacher zu gestalten.

 

 

Aufgrund der vielen Verschwörungstheorien, die sich um diese beiden Flughäfen ranken (siehe hier und hier) wurde die Ankündigung der Partnerschaft in der Öffentlichkeit teils als Bestätigung der beschuldigten Verschwörungen angesehen ... aber auch mit einem Lächeln aufgenommen.

 

Denn liest man das als »geheim« gekennzeichnete Memorandum of Understanding in der Presseerklärung, stellt man sofort fest, dass die ganze Sache offenbar nicht sehr ernst gemeint ist und ironisch auf ihre angebliche außerirdische Verbindungen angespielt wird. So wird in dem vermeintlich »geheimen Dokument« erwähnt, dass beide Flughäfen Vertuschungs-Praktiken untereinander austauschen wollen und gleichzeitig „strenge Vertraulichkeit wahren, insbesondere in Bezug auf Angelegenheiten, die im Untergrund stattfinden."

 

Und in Anspielung an Roswells Rolle in der UFO-Geschichte wird in der Ankündigung auch darauf hingewiesen, dass die beiden Standorte zusammenarbeiten werden, wenn es um die Kommunikation mit „kosmischen Besuchern" geht sowie um die richtige Steuerung und Lagerung von »Flugobjekten. Des Weiteren besagt die Vereinbarung, dass sich beide Flughäfen zwar nicht verpflichten, auch ihre „dunkelsten Geheimnisse" zu teilen, dass solche Informationen jedoch auch dann ausgetauscht werden müssen, falls sie von einer „überlegenen Spezies" angeordnet werden.

 

Zuletzt erklären sie, dass falls einer der Vertragspartner die Zusammenarbeit kündigen möchte, es spätestens einen Monat „vor der Apokalypse" erfolgen muss und dass die Vereinbarung nicht auf einen „nichtmenschlichen Dritten" übertragen werden kann.

 

Aber was soll man nun von dieser angeblichen Partnerschaft halten? Nun, das Ganze ist so selbstironisch aufgebaut, dass es eigentlich nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder ist es nur eine clevere PR-Strategie oder eine noch clevere Taktik, um ihre tatsächlichen geheimen Machenschaften auf diese Weise besser vertuschen zu können.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons

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