08.01.2019

Mutanten gibt es nicht nur bei den »X-Men«

Jeder kennt die Mutanten »X-Men«, die in den Marvel-Comics dank ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten zahlreiche Abenteuer überstehen und immer wieder die Welt vor den üblen Schurken retten. Doch kaum einer weiß, dass auch in unserem Alltag Menschen um uns herum leben, die mit ähnlich ausgefallenen körperlichen Eigenschaften ausgestattet sind.

 

Der 36-jährige US-Amerikaner Steven Pete aus Kelson kann zum Beispiel seine Hand auf einen heißen Ofen legen oder sich mit einem Messer in den Arm schneiden, ohne dass er eine Miene verzieht oder gar schmerzerfüllt und unkontrolliert reagiert. Denn er hat einen Gendefekt, der ihm seit seiner Geburt Schmerzunempfindlichkeit verleiht. Und auch Timothy Dreyer aus Johannesburg hat eine besondere Genmutation. Der 27-jährige hat eine derartige Knochendichte, dass er sogar Unfälle schadlos übersteht, bei denen normale Menschen schwere Knochenbrüche davontragen würden. 

 

 

Diese beiden genetischen Ausreißer stehen nur stellvertretend für viele andere Menschen mit ähnlichen Anomalien. Für Pharmaunternehmen und Militär sind sie wegen ihrer seltenen Mutation begehrte Studienobjekte, da sie auf der Suche nach dem perfekten Soldaten oder Medikament wertvolle Informationen liefern könnten. Und die US-amerikanische »Defense Advanced Research Projects Agency« (DARPA) plant tatsächlich, mit ihrem Projekt »ElectRx« (Electrical Prescriptions) US-Soldaten mit »übermenschlichen« Fähigkeiten auszustatten.

 

Die DARPA arbeitet seit den 1950er-Jahren für die US-Streit-kräfte und hat den Auftrag der Regierung erhalten, im Rahmen einer Gesundheitsinitiative, die der ehemalige US-Präsident Barack Obama Ende August 2014 ankündigte, die Soldaten der USA mit Selbstheilungskräften auszustatten. Deshalb sucht man seitdem dort technologische Wege, um das periphere, menschliche Nervensystem im Fall einer Verletzung zu stimulieren und dadurch die Selbstheilung zu verstärken. Eine Möglichkeit hat die DARPA bereits ins Auge gefasst: Sie will biotechnologische Nano- Implantate entwickeln, die in den Körper injiziert werden können und im Ernstfall beschädigte Nervensysteme schneller heilen lassen.

 

 

© Fernando Calvo*, Foto: 20th Century Fox

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